Wievielter bin ich?

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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von sido » Fr 7. Sep 2018, 21:17

Fritzlore hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 19:31
Sido: wenn Du es gelesen hast, sagst Du uns dann auch mal, wie es Dir gefallen hat? :muetze
Natürlich!
Hütet euch aber davor, wenn ich auf typographische Unregelmäßigkeiten hinweise, gegen die ich vor Jahrzehnten von einem gelernten Schriftsetzer sensibilisiert worden bin!
gez. Beckmesser :muetze
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Fritzlore
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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von Fritzlore » Fr 7. Sep 2018, 22:05

oh oh.......... :shock: :shock: :shock:

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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von Luckyboy » Sa 24. Nov 2018, 15:09

:angst :angst :angst :angst :angst :angst


obs denn auch ein 2018 geben wird

:angst :angst :angst :angst :angst :angst
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sido
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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von sido » So 25. Nov 2018, 20:31

Im Rahmen des Forentreffens am 5. September 2018 im Charco del Conde wurde mir vom Autor mein Preis für das Adventsrätsel 2017, das Buch von Günter Finger, Vom Rand der Welt. Gomera Geschichten, vom Autor persönlich überreicht, mit der Bitte, über meine Eindrücke zu berichten. Zwar bin ich noch nicht dazu gekommen, alle Geschichten mehrfach zu lesen – denn erst dann kann man sie erst wirklich genießen – zumindest geht es mir so. Aber meine Verpflichtung will ich noch erfüllen, bevor das nächste Adventsrätsel anläuft.

In meiner Dankesrede hatte ich gedroht, auch auf handwerkliche Fehler aufmerksam zu machen, denn in dieser Hinsicht hat mich jahrzehntelange, teilweise recht leidvolle Erfahrung im Korrekturlesen recht sensibel gemacht. Und schon beim ersten Durchblättern war mir etwas aufgefallen. Die folgenden Bemerkungen sind keine Kritik am Autor, (auch ich selbst bin gegen Mängel, die ich hier beanstande, trotz Erfahrung noch immer nicht gefeit) sondern sollen nur auf einiges aufmerksam machen, was bei der Umsetzung von digital erstellten Texten in Druckwerke passieren kann.

Beim Durchzählen fand ich schließlich auf 122 Seiten fünf Hurenkinder und drei Schusterjungen, für ein im Selbstverlag ohne redaktionelle Begleitung hergestelltes Werk ein sehr geringer Wert. „Hurenkind“ nennt der gelernte Schriftsetzer die letzte Zeile eines Absatzes, wenn sie die erste Zeile der folgenden Seite bildet, ein „Schusterjunge“ ist dagegen die erste Zeile eines Absatzes am Ende einer Seite. Solche isolierten Zeilen stören Druckbild und Lesefluss, besonders bei Blocksatz mit Einzug der ersten Zeile. Überhaupt legen professionelle Schriftsetzer Wert auf ein möglichst störungsfreies Schriftbild und wenden Hervorhebungen durch Änderung von Schriftgröße und Schriftstil (kursiv, fett usw.) sehr sparsam an.

Etwas unangenehm fiel mir die Setzung von Gedankenstrichen statt Bindestrichen auf (z.B. LKW – Ladungen statt LKW-Ladungen). Dies ist meist weniger dem Autor als der Software des Druckers anzulasten. In der Regel wird im Buchdruck eine andere Software gebraucht als für das Schreiben des Textes auf dem PC. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte haben sich die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Systeme sehr verbessert, so dass nur noch selten Probleme auftauchen. In MS-DOS-Zeiten traten dagegen sehr überraschende, katastrophale Ergebnisse auf.

Zu meinen einschlägigen Erfahrungen könnte ich noch manches aus dem Nähkästchen plaudern, doch will ich zum Schluss noch zu dem Buch selbst kommen.

Am Rand der Welt

Die hier versammelten Geschichten handeln von Beziehungen der Hauptpersonen, meist Außenseiter, seien es Hunde, Katzen, Residenten, Aussteiger usw. zu ihrer gomerischen Umwelt, sehr einfühlsam und humorvoll – teilweise mit einer leicht ironischen Note – beschrieben. Eine Lieblingserzählung habe ich noch nicht gefunden, doch je tiefer ich in die Geschichten eindringe, umso besser gefallen sie mir. Auf die einzelnen Texte will ich hier nicht eingehen. Ich kann nur jedem empfehlen, sie selbst zu lesen.

Nur eins: Unter dem Impressum weist der Autor darauf hin, dass Ereignisse und Personen rein fiktiv sind. Jedoch vermisse ich einen Warnhinweis:
„Diese Geschichten können Spuren von Wirklichkeit enthalten“

P.S. Morgen werde ich auf einer Bahnfahrt nach Hagen sicher Gelegenheit finden, tiefer in die Geschichten einzudringen.
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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von kunibert » So 25. Nov 2018, 21:07

Hurra! Es gibt sie also doch noch vereinzelt. Leute, die sich mit Schriftsatz und Korrekturen auskennen. Die in einer Zeit aufgewachsen sind, wo ein Druckwerk viele handwerklich qualifizierte Schritte durchlaufen musste. Wo nach dem Verfassen des Textes noch einige Fachleute an der Qualität des Endproduktes mitwirken mussten.
:kiwi

Heute klopft man schnell, schnell ein paar Zeilen in den Computer, der dann weitgehend die Umsetzung bis zum Endprodukt bestimmt. Mehr oder – meist – weniger gut. Da werden optische Fehler gemacht, die früher aus gutem Grund verpönt waren. Da gelangen Textfehler ungeprüft in die Öffentlichkeit. Da führen Korrekturen zu unverständlichen Sätzen. Und keiner hat mehr Zeit für einen prüfenden Blick. Schade.
:hut
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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von Fritzlore » So 25. Nov 2018, 21:59

Danke für die Hinweise, sido.
Wir werden es bei Gelegenheit noch mal überarbeiten.

Und schön, dass Dir das Buch gefallen hat.

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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von Fritzlore » Mo 26. Nov 2018, 15:48

Da ich zur Zeit ein Problem mit der Anmeldung unter meinem eigenen Namen habe, antworte ich hier unter Fritzlores Namen. Zunächst mal vielen Dank für Deine freundliche Rezension. Es macht mich ein bisschen stolz, dass meine Geschichten genau so bei Dir angekommen sind, wie ich sie meine. Vielen Dank auch für die technischen Hinweise. Ich schreibe meine Geschichten mit Libre Office Writer (odt) und muss sie dann zum Hochladen in Word konvertieren. Anschließend kann ich sie als PDF hochladen. Ob das die Fehlerquelle war oder ich einfach nicht sorgfältig genug gearbeitet habe, lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen. Ich werde aber in Zukunft besser auf diese Dinge achten. Versprochen! Die bereits herausgegebenen Bücher werde ich nach und nach einer zweiten Revision unterziehen. Nochmals Danke für Dein Bemühen und alles Gute
Robanybody

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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von kunibert » Mo 26. Nov 2018, 17:44

Von Hurenkindern und Schusterjungen

Sido hat sehr nett und kompetent ein paar typografische Fehler aufgezeigt, wie sie von den üblichen Textverarbeitungsprogrammen gemacht werden. Zwar immer weniger, aber doch. Die Programme können eben den geschulten Menschen nicht ganz ersetzen. Nicht umsonst dauert die Ausbildung zum Schriftsetzer drei Jahre.

Ein paar nette Hinweise habe ich in folgender Datei gefunden. Ich selbst hatte ja nur indirekt mit dem Thema zu tun.

http://www.cup.lmu.de/ac/kluefers/homep ... graphy.pdf

Vielleicht findet sich auch jemand Kompetenter, der die Texte vor der nächsten Auflage anschaut. :hut
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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von Jerry_P » Do 17. Jan 2019, 21:03

vida llena hat geschrieben:
Do 4. Jan 2018, 19:20
:muetze Ich hab da ne Idee :ausheck

Wie es der Zufall will haben wir noch 1a eGomera-Tassen :kiwi :hurra2

Ich bestimme jetzt, dass Jerry_P eine solch wundervolle, einzigartige Tasse erhält und der oder die Nächstplatzierte bekommt den last-but-not least-Buchpreis :juhu
:juhu :hurra2 :hurra2 :hurra2 :hurra2

Heute ist meine eGomera-Tasse von 2017 eingetroffen. Völlig unerwartet. Ich hatte doch gar nichts im Internet bestellt !?!
Vielen Dank noch mal an vida llena und eGomero :blumen



leider ist sie kaputt angekommen :sad2 :sad2 :sad2
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„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ – Albert Einstein

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Re: Wievielter bin ich?

Beitrag von Fritzlore » Do 17. Jan 2019, 21:15

Schade, dass sie kaputt ist.

In rot!!! Na so was!

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