Lagartos Gigante de La Gomera

Vom Franja Marina und was in ihm lebt, über Lagartos bis zum Schutze frei lebender Tiere - hier ist jede Information willkommen.
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La rana
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Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von La rana » Do 20. Mär 2008, 17:58

Lagartos Gigante de >[/lex]La Gomera

Bild

Gallotia bravoana ist eine der am meist bedrohten Wirbeltierart der Welt, aktuell gibt es nur wenige Exemplare am Berg Risco de la Mérica und Umgebung, >[/lex]Valle Gran Rey/ >[/lex]La Gomera. Der kritische Zustand rechtfertigt einen dringenden Rückgewinnungsplan. (Julio 2001) Autor: Jose Jim Pether

Der Lagarto Gigante de >[/lex]La Gomera ist eine Echse der Art Gallotia, eine endemische Gruppe der Kanarischen Inseln.
Diese Spezie verfügt über inseltypische und seltene Wesensmerkmale im Bereich der Ernährung, vorwiegend pflanzlich (herbívora), ein spezielles Verdauungsorgan und eine Tendenz zu Riesenwachstum. Ausserdem können sie Töne erzeugen, eine Fähigkeit, die sie mit den Echsen der Ar tibero-magrebíes der Gattung Psammodromus
teilen.

Die Echse Lagarto gigante de >[/lex]La Gomera ist leicht zu unterscheiden von den anderen Echsen der Kanaren durch das intensive Weiss am Hals und um das Maul ( región peribucal) herum bei den erwachsenen Exemplaren. Das Vorhandensein einer parietalen Platte (?) ist bei anderen Spezien unbekannt.
Weisser Hals:
Bild
Autor: Fernando Cova

Schuppe


Autor: Kim Escatllar

Die Färbung der Rückenpartie ist braun, mausfarben, und an den Seiten befinden sich kleine blaue Flecken. Aktuell sind die grössten Exemplare ca. 55 cm lang und wiegen um die 300gr. In Zukunft wird man jedoch sehen, dass sie eine viel grösser werden können.

Fusssohle
Bild
Autor: Kim Escatllar

Beschreibung:

Name
Gallotia bravoana Hutterer, 1985

Weitere Bezeichnungen
Gallotia goliath bravoana, Gallotia simonyi gomerana, Gallotia
gomerana .*

Familie
Lacertidae

Ursprung
Untere und mittlere Zonen >[/lex]La Gomera (I. Canarias).

Aktuelle Verbreitung
Begrenzt auf 2 Hektar auf angelegten Terassen am Risco de la Mérica und Umgebung (>[/lex]Valle Gran Rey).

Zensus
Im Herbst 2005 sind es ca.100 Exemplare am Risco de la Mérica, und ca. 20 Lagartos am Südhang del Risco auf zwei Nukleos vereilt. Im Zentrum der Züchtung befinden sich 61 Echsen.


Kategorie der Bedrohung
: IUCN
Kritisch(EN).

Hauptbedrohung
Eingeführte "Raubtiere" (hauptsächlich Katzen),
Veränderung der Lebensbedingungen.

Massnahmen zur Rückgewinnung
Schutz des Lebensraum , Suche neuer Populationen, Plan zur Züchtung in Gefangenschaft, Umwelterziehung.

Finanzierung Programas de recuperación:
Gobierno de Canarias, Cabildo de >[/lex]La Gomera, Ayuntamiento de >[/lex]Valle Gran Rey, Unión Europea (Programa LIFE).
Mit der Genehmigung zur Veröffentlichung; Gobierno de Canarias (Übersetzung La rana -egomera.de)
¡¡¡Pa´delante!!

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Re: Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von freedom » Do 20. Mär 2008, 19:41

das ist eine tolle Idee diese Echsen hier vorzustellen ,es wissen ja wenige das sie zu Gomera gehören wie der Kiwi zu Australien (gehörte) ....und sie sollten wirklich vermehrt und beschützt werden den es sind schon viel zu viele Arten ausgestorben....ausserdem finde ich das sie optimal zur Insel passen. :freu

Es kann nur von Vorteil für Gomera sein wenn solche Tierschutzaktionen bekannt werden denn es bringt das Image das die Insel braucht um exotisch und interessant zu bleiben .

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Re: Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von La rana » Sa 14. Jun 2008, 16:37

Gestern wurde das erste Buch über die Lagartos Gigantes de >[/lex]La Gomera in >[/lex]San Sebastian de >[/lex]La Gomera vorgestellt. Diese Publikation wurde von den Technikern José Antonio Mateo, Pedro Romero, Juana María Darias und Jaime Hernández geschrieben und vom Cabildo, Proyecto LIFE, Kanarische Kommunidad und Ayuntamiento >[/lex]Valle Gran Rey unterstützt.



Das Buch wird den öffentlichen Institutionen, Schulen etc zur Verfügung gestellt.

In 2001 gab es nur 3 Exemplare in Gefangenschaft, in diesem Jahr sind im Centro mehr als 120 Lagartos zu sehen, bald werden einige von ihnen in ca.11 Lebensräumen ausgesetzt.

Ebenfalls wird bereits daran gearbeitet, an dem Centro angeschlossen, einen Bereich für Besucher zu schaffen.
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Re: Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von La rana » So 21. Sep 2008, 18:36

Das Sterben der Lagartos Gigantes auf den Kanaren

Die ersten Menschen, die die Kanaren erreichten, lebten mit den verschiedenen Arten der Rieseneidechsen auf Gran Canaria, Tenerife, La Palma, >[/lex]La Gomera und El Hierro zusammen. Diese Tiere, langsam in ihren Bewegungen und sehr gross, lebten in den niedrigen und mittleren Zonen der Inseln, leichte Beute fúr die ersten Bewohner der Inseln. Nach der Eroberung, der Vermehrung der Bevölkerung, der Gebrauch technischer Geräte in der Landwirtschaft und die Viehwirtschaft beeinträchtigten den Lebensraum der Eidechsen. Doch der grösste Feind waren und sind die Haustiere:
Schweine, Hunde, Ratten und vor allem Katzen sind verantwortlich für das "Fastaussterben" der Spezie.

Lagarto Gigante de La Palma: ausgestorben
Lagarto Gigante de >[/lex]La Gomera: Vom Aussterben bedroht
Lagarto Gigante del Hierro: Vom Aussterben bedroht
Lagarto Goliath( Tenerife): ausgestorben
Lagarto Moteado (Tnerife): vom Aussterben bedroht
Lagarto Canarión: weit verbreitet auf Gran Canaria und relativ kommun

Der Tod des Lagarto Gigante de >[/lex]La Gomera
Diese Eidechse lebte auf einem Lebensraum unter 250m über Meeresspiegel, dort wurden die meisten Knochenreste gefunden. Nach der Ankunft der europäischen Kolonien im XV Jahrhundert gab es nur noch wenige Populationen im >[/lex]Barranco de Chinguarime, im Massiv de >[/lex]Los Organos und im >[/lex]Valle Gran Rey.

Das andere Gesicht der Katze
Seit ihrer Domestizierung in Europa, ca 3000 Jahre vor Christus, wurde die Katze von vielen Kulturen begleitet und breitete sich so auf der ganzen Welt aus. Alle Katzen, egal ob domestiziert oder wild, behalten ihren Jagdinstinkt, benefiziös bei Ratten und Mäusen, negativ bei kleinen Säugetieren, Vögeln und kleinen Reptilen. Wahrscheinlich haben Katzen mehr Wirbeltiere ausgerottet als jedes andere Tier.

Studien belegen, dass Katzen im Jahr mehr als eine Million Vögel auf den Inseln Kerguelen (Indischer Ozean) getötet haben, und z.b. in nur 75 Jahren verschiedene Spezien Perenquenes und Lisas auf Santa Lucia (Cabo Verde) ausgerottet haben.

Auf den Kanaren haben Katzen dazu beigetragen mehrere, wenig fliegende, Vogelarten wie die Codorniz canaria(Coturnix gomerae) oder die calandria (Emberiza alcoveri) auszurotten. Ebenso wird vermutet, das das Austerben der Ratas Gigantes, Tenerife,Gran Canaria ( Canariomys bravoi und Canariomys tamarani) und das Verschwinden des Lagarto Gigante auf La Palma ( Gallotia auaritae) von Katzen begünstigt wurde.
Heute töten Katzen hauptsächlich Vögel und Reptile, besonders besorgniserregend bei endemischen Arten.

Quelle: Informationsbroschüre über den Schutz der Lagartos Gigantes auf den Kanaren
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Re: Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von woga » So 21. Sep 2008, 21:47

:angst :angst :angst :verschwörung :frechheit Als Kater muss ich gegen diese Volksverhetzung auf's Schärftste protestieren :grrr (habe natürlich auch nur die letzten Absätze gelesen)
Miau! :sad2
La rana hat geschrieben:Wahrscheinlich haben Katzen mehr Wirbeltiere ausgerottet als jedes andere Tier.

Studien belegen, dass Katzen im Jahr mehr als eine Million Vögel auf den Inseln Kerguelen (Indischer Ozean) getötet haben, und z.b. in nur 75 Jahren verschiedene Spezien Perenquenes und Lisas auf Santa Lucia (Cabo Verde) ausgerottet haben.

Auf den Kanaren haben Katzen dazu beigetragen mehrere, wenig fliegende, Vogelarten wie die Codorniz canaria(Coturnix gomerae) oder die calandria (Emberiza alcoveri) auszurotten. Ebenso wird vermutet, das das Austerben der Ratas Gigantes, Tenerife,Gran Canaria ( Canariomys bravoi und Canariomys tamarani) und das Verschwinden des Lagarto Gigante auf La Palma ( Gallotia auaritae) von Katzen begünstigt wurde.
Heute töten Katzen hauptsächlich Vögel und Reptile, besonders besorgniserregend bei endemischen Arten.

Und ein Kater ist ja auch nur ein Mensch und als solcher scheint mir der Beitrag zumindest diskussionsbedürftig, weil da doch eine ziemlich einseitige Betrachtung von Ursachen zum Vorschein kommt. Es wird da mit reichlich Vermutungen operiert, um zu suggerieren, dass eine Tierart, hier die Katze, eine Gefahr für die Ökologie sei. Ich halte es bislang für unplausibel, dass eine Tierart eine andere ausgerottet hat.

Dazu sind die Jagtfähigkeiten der Tiere viel zu wenig perfekt (selbst die Übervölkerung mit Katzen in deutschen Dörfern hat nicht zur Ausrottung von Mäusen oder auch nur einer einzigen Vogelart geführt). Einzig der Mensch ist bislang mit seiner Intelligenz, der Physik und der Chemie in der Lage, solche Perfektion zu erlangen und mir scheint dieser Artikel dazu geeignet, davon abzulenken.

Es gibt mächtige Interessen, denen daran gelegen ist, Schuldige zu konstruieren, die nicht Menschen sind. Die Chemische Industrie z.B. die es sicherlich nicht gern hört, dass Pflanzenschutzmittel und Schädlingsvernichtungsmittel mehr Tierarten ausgerottet haben, als alle anderen Effekte zusammen. OK, auch das sind Vermutungen, Beweise sind schwer zu erbringen. Die Schwierigkeit, Klarheit zu gewinnen besteht darin, dass viel viel mehr Mittel dafür aufgewendet werden, die Industrie zu schützen, und Meinungen zu publizieren die diesem Ziel nützen als für den Schutz aller Tierarten zusammen.

Fakt ist, dass wir Menschen das Problem sind, wie wir den LagartoSchutz eher als Feigenblatt betreiben, viel Geld ausgeben um eine Aufzuchtstation in ein auch für Lagartos unwirtliches Gebiet (bei Alajeró) zu bauen, um sie nach kurzer Zeit in ein von Menschen dicht besiedeltes Gebiet (VGR) zu versetzen (wieder mit viel Geld), wo natürlich auch mehr Katzen leben, als anderswo. Siehe auch hier.

Wenn man es wirklich ernst meinte, würde man Lebensräume, die den Bedürfnissen der Echsen angemessen sind und die weit genug weg von menschlichen Lebensräumen sind ausweisen und vor allem für Menschen sprerren!

So, jetzt hab ich mich mal richtig aufgeregt :prost2
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Re: Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von La rana » So 21. Sep 2008, 22:15

Der obige Artikel ist aus einer Informationsbroschüre über den Schutz der Lagartos Gigantes auf den Kanaren übersetzt. Die Daten stützen sich auf wissenschaftlichen Untersuchungen und Fakt ist einfach, dass auf kleinen Inseln und inselgruppen die Einführung von Katzen zur Ausrottung spezieller Arten geführt hat und auch weiterhin eine Bedrohung der oben aufgeführten Arten ist. Bitte lies noch einmal den ganzen Artikel.

Auch in dem von Dir empfohlenen Artikel von Peter Schuster ist folgendes zu lesen:
Peter Schuster hat geschrieben:Inwieweit die Tiere insbesondere vor Katzen geschützt werden können ist eine schwierige Frage.
Wenn man die Eidechsen in den Terrarien beobachtet, kommt klar zutage, dass sie
keineswegs flinke Läufer sind, eher unbeholfen, wenn auch extrem scheu und vorsichtig.
Für einen schnelleren und geschmeidigen Fressfeind sind sie eine leichte Beute.
Wie groß die Katzengefahr ist, wird klar belegt: Auf den schon erwähnten zwei
Höhenstufen im Risco wurden Kastenfallen installiert Im Jahre 2003 wurden im
oberen Teil eine Katze gefangen, im unteren Teil hingegen 90(!). Wenn man bedenkt,
dass die Jungtiere im Risco, die natürlich den Adulti ausweichen müssen, in die
unteren, leichter zugänglichen Bereiche kommen, erkennt man, wo die Gefahr liegt.
Der Direktor der Station zieht deshalb in Erwägung, die trächtigen Weibchen aus dem
Risco zur Eiablage in die Station zu holen und dann die Jungen hier aufzuziehen.
In den letzten Wochen wurden bereits Lagartos Gigantes in der Nähe der Los Organos ausgewildert und regelmässig kontrolliert.


Das auch eingeführte Pflanzen die einheimische Flora bedroht ist hier zu sehen:

Rüsselkäferplage. Wohl viel zu spät gibt es nun ein Einfuhr- und Pflanzverbot für Palmen, die nicht von den Kanaren kommen. es finden Kampagnen statt, im Fernsehen, Presse, Gemeinden....
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Re: Lagartos Gigante de La Gomera

Beitrag von woga » So 21. Sep 2008, 23:57

:blumen Danke, la rana, dass Du die Quelle genannt hat. Das gibt mit die Gelegenheit, Dir auch (wieder einmal) für die Mühe des Übersetzens zu danken. Ohne Deine Mühe könnten wir hier nämlich gar nicht diskutieren :blumen :blumen :blumen

In der Sache macht es den Artikel aus meiner Sicht natürlich besonders bemerkenswert, wenn eine offizielle/offiziöse Veröffentlichung so eindimensional Schuldzuweisungen produziert. Die Hauptverursacher (eben auch der "Katzenplage") sind nun mal die Menschen und die kommen in dem Artikel reichlich verniedlichend weg. Und so bleibe ich dabei, dass der Artikel eher von den Problemen ablenkt, als zu animieren, sie zu bessern. Katzenfangen ist vielleicht ein Mittel, den Outcome der Aufzuchtstation zu verbessern (wenn überhaupt) bessert aber nicht die Lebensbedingungen der Lagartos.

Das Zitat aus dem Artikel von Peter Schuster ist Wasser auf meine Mühlen! Je mehr Nähe zu den Menschen, desto mehr Katzen, claro. Ich will mich hier aber auch nicht als der grosse Kämpfer für die Katzen profilieren (obwohl mein Einstieg das nahelegen könnte). Hinweisen möchte ich nur darauf, dass Artikel wie der, über den wir diskutieren, aus meiner Sicht eher geeignet sind, Legenden zu bilden und Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, als Probleme zu benennen oder gar Lösungen anzubieten.

Notwendig scheint mir eher eine Berichterstattung, die anregt, dass wir Menschen eine Bereitschaft entwickeln den begrenzten Lebensraum fair mit dem Rest der Natur zu teilen. Bezogen auf die Lagartos gehört dabei vor allem, dass wir Menschen bereit sind Lebensräume zu respektieren.

Noch mal: Toll, dass Du den Artikel übersetzt hast. Mir hat das geholfen, mal wieder über ein für mich bedeutendes Thema nachzudenken. :hut
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Lagarto Gigante

Beitrag von kiwi » Fr 26. Sep 2008, 19:02

La Gomera / El Cabildo ha realizado ya la primera suelta experimental con el objeto de devolver el lagarto gigante de La Gomera a su medio natural. Así lo informa el presidente de la Corporación insular, Casimiro Curbelo, quien destaca que las inspecciones de los técnicos permiten ser optimistas sobre la capacidad de adaptación que muestran estos animales a las nuevas condiciones de su vida en libertad. Curbelo explica que los trabajos se realizan a través del Centro de Recuperación del Lagarto Gigante, ubicado en Valle Gran Rey, y detalla que seis ejemplares machos nacidos en cautividad y seleccionado

s entre los mejores cruces del programa de cría han sido trasladados al espacio protegido del Monumento Natural de Los Órganos, en Vallehermoso.

"Esta experiencia tiene por objeto establecer el grado de viabilidad de los programas de creación de nuevas poblaciones, así como detectar los problemas que puedan darse, tal y como se recoge en el proyecto LIFE Naturaleza, que se lleva a cabo y que cuenta con financiación de la Unión Europea, el Gobierno central, el Cabildo y el Ayuntamiento de Valle Gran Rey", indica.

Añade que se ha elegido un espacio concreto, cuyos límites es necesario preservar para garantizar la seguridad de los animales, y que destaca por sus condiciones favorables para la reintroducción de lagartos gigantes y en el que existen referencias históricas de supervivencia de esta especie, que prueban que hasta hace pocos siglos la zona formó parte de su área de distribución.

Expone que antes de proceder a la liberación de los ejemplares se llevó a cabo un programa de erradicación de depredadores potenciales y una estima de los recursos explotables por los lagartos. "Además - añade -, de acuerdo con el informe del Lagartario, la víspera de la suelta los lagartos fueron pesados, medidos y fotografiados, se anotó cualquier detalle morfológico identificativo, y se comprobó que su estado físico era satisfactorio".

El máximo representante insular destaca que el programa experimental es un gran paso de cara a la recuperación de la que constituye una de las especies más amenazadas del planeta, de la que sólo se cuenta con poco más de un centenar de ejemplares, criados en cautividad a través del proyecto LIFE NATURALEZA que desarrolla el Centro de Recuperación , y avanza que en caso de que el resultado final sea positiva los ejemplares liberados se quedarán definitivamente en libertad e irán sumando nuevos animales.

"De momento no se ha soltado ninguna hembra, dado su mayor valor demográfico, pero serán liberadas una vez que se compruebe la viabilidad del proceso", detalla, antes de concluir que el experimento se dará por concluido en el mes de octubre, y añadir que en ese momento se decidirá si los animales son trasladados de nuevo al Centro de Recuperación o se dejan en el hábitat natural.

Alude, por último, a las visitas realizadas por los técnicos a la zona de suelta que, según expone, se llevan a cabo cada 15 días, y en las que se ha podido comprobar el buen estado físico que presentaban los lagartos observados.
Mit freundlicher Genehmigung: Gomeraverde.com
Erster Auswilderungsversuch in ihrer natürlichen Umgebung bei den Riesenechsen

Gomeraverde/>[/lex]La Gomera
Das Cabildo hat den ersten Auswilderungsversuch durchgeführt mit dem Ziel, die Riesenechse in ihrem natürlichen Umfeld wieder anzusiedeln. Das gab der Präsident der Inselkörperschaft, >[/lex]Casimiro Curbelo, bekannt. Er betonte, dass die Inspektionen der Experten Anlass zu Optimismus geben, was die Fähigkeit der Tiere angeht, sich an die neuen Bedingungen für ihr Leben in Freiheit anzupassen.
Curbelo erklärte, dass die Arbeiten vom im >[/lex]Valle Gran Rey gelegenen Centro de Recuperación del Lagarto Gigante durchgeführt werden und führte genauer aus, dass es sich bei den Tieren um sechs in Gefangenschaft geborene männliche Tiere handelt. Sie wurden aus den besten Kreuzungen des Aufzuchtprogrammes ausgewählt und in die Schutzzone des Monumento Natural des Los Òrganos in >[/lex]Vallehermoso gebracht.
"Dieser Versuch hat sowohl zum Ziel, den Grad der Durchführbarkeit der Aufzuchtprogramme für das Poblazionswachstum festzustellen, als auch Probleme zu erkennen, die sich ergeben könnten wie sie im Projekt LIFE Naturaleza gesammelt werden, welches mit finanzieller Unterstützung durch die EU, der Zentralregierung und der Gemeinde von >[/lex]Valle Gran Rey durchgeführt wird", sagte er.

Er fügte hinzu, dass man einen konkreten Raum ausgesucht habe, dessen Grenzen geschützt werden müssten um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten und der durch seine hervorstechenden Eigenschaften besonders gut für die Auswilderung der Riesenechsen geeignet sei. In diesem Naturraum gibt es geschichtliche Hinweise auf das Überleben der Spezies, welche beweisen, dass bis vor wenigen Jahrhunderten diese Zone zum Verbreitungsgebiet der Echsen gehörte.

Vor dem Entlassen der Tiere in die Freiheit wurde ein Programm zur Ausrottung möglicher Feinde durchgeführt und die von den Tieren nutzbaren Ressourcen abgeschätzt.
"Außerdem", fügte er in Übereinstimmung mit den Informationen des Lagartarios hinzu," wurden die Tiere am Vorabend der Aussetzung gewogen, gemessen und fotografiert, jegliche morphologischen Identifikationsmerkmale wurden notiert und festgestellt, dass der körperliche Zustand der Tiere zufriedenstellend ist."

Curbelo stellte fest, dass das Versuchsprogramm ein großer Schritt in Richtung der Wiedereinführung einer der bedrohtesten Tierarten des Planeten ist, von der es nur noch wenig mehr als hundert Exemplare gibt, welche durch das Projekt LIFE Naturaleza in Gefangenschaft gezüchtet wurden, das das Centro de Recuperación entwickelt hat. Sollte das Resultat des Versuchs positiv ausfallen, werden die ausgesetzten Tiere definitiv in Freheit bleiben und dort neue Exemplare hervorbringen.

"Im Moment ist noch kein weibliches Tier in die Freiheit entlassen worden angesichts ihrer größeren Bedeutung für die Bevölkerungsentwicklung, aber es werden Tiere ausgesetzt werden sobald sich die Durchführbarkeit des Pogrammes erwiesen hat. Das Experiment wird im Oktober als abgeschlossen betrachtet werden. Dann wird man darüber entscheiden, ob die Tiere wieder in Centro de Recuperación zurückgebracht werden oder weiter in ihrer natürlichen Umgebung bleiben.

Als Letztes erwähnt Curbelo die Besuche der Experten in der Schutzzone, die 14tägig durchgeführt werden und bei welchen ein guter körperlicher Zustand der beobachteten Tiere festgestellt werden konnte.

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Re: Lagarto Gigante

Beitrag von woga » Fr 26. Sep 2008, 21:32

Das klingt alles sehr vernünftig, kiwi. Da lacht mein ökologisches :herz Vielen Dank für die Mühe der Übersetzung :blumen

Besonders, dass man für die Auswilderung ein unzgängliches, weit von Menschen abliegendes Gebiet ausgesucht hat, finde ich richtig vernünftig.

Ich hatte kürzlich eine andere Stellungnahme von Curbelo gelesen, in der davon die Rede war, die Lagartos zur Schau zu stellen. Das kann touristisch ja auch ganz nett sein, wenn man zu dem Zweck welche züchtet, hat meiner Meinung nach aber nichts mit Naturschutz zu tun. So ist's schon besser.

Kürzlich habe ich bei Wikipedia übrigens gelesen, das die Lagartos auf El Hierro in den letzten 150 Jahren schon mehrfach als ausgestorben angenommen wurden. Da scheint es mir doch auch überlegenswert, die Bereiche, in denen es noch welche gibt, mit Respekt zu behandeln. Dann könnte man sich vielleicht manche dieser artifiziellen Züchtungsaktionen sparen.
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Re: Lagarto Gigante

Beitrag von herbi » Fr 26. Sep 2008, 22:46

Hey Woga,hast Du das mit dem durchgeführten Programm der Ausrottung möglicher Feinde auch gelesen?Arguamul müßte demnach jetzt Katzenfrei sein. :ausheck :herbi :herbi :herbi
Besser is das!!(Werner)Ach was(Loriot)Sagen Sie nichts(Loriot)

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