Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

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La rana
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Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von La rana » Sa 16. Mai 2009, 16:44

Eine kürzlich erarbeitete Studie des Genetischen Instituts der Universität La Laguna stellt die verschiedenen Einflüsse auf die menschliche kanarische aktuelle Bevölkerung und deren Abstammung der Ureinwohner dar.

In dieser Arbeit nutzten die Forscher als genetischen Marker die Sequenz der hypervariablen Region (RHVI) des ADN mitocondrial (ADNmt), ein hilfreiches Werkzeug um diese Art der Forschung zu betreiben. ADNmt präsentiert eine ideale charakteristische Serie, z.b. die Vererbung einzig über den maternen Weg, ohne Mischungen oder Rekombinationen im Laufe der Zeit, so dass es sehr einfach ist, Abstammungen zu identifizieren.

Die hohe Anzahl genetischer Arbeiten basierend auf dieser Technik, in verschiedenen Teilen der Welt, ermöglicht es heute mit Daten vieler Völker in verschiedenen geografischen Zonen, zu arbeiten und Sequenzen bestimmten geografischen Zonnen zuzuschreiben.

Der untersuchte Anteil des ADNmt bei dieser Arbeit ist das variabelste menschliche Genom mitocondrial (???) , dies unterliegt alle 20.000 Jahre einem Wechsel, gleich einer molekaluren Uhr mit der bestimmte Migrationen, Kolonialisierung oder Ausbreitungen der menschlichen Bevölkerung Epochen zugeordnet werden können.

Bei der Realisierung des Projekts wurden zwei Mustertypen genutzt, Blut der aktuellen Poblation und Zähne der kanarischen Ureinwohner. Analysiert wurden aktuelle Westsahara Poblationen, Marrokaner, marrokanische Berber, Mauritanier und verschiedene ethnische Senegalesen, Wolof und Serer als meist vertretene Gruppe. Auf den Kanaren wurden Blutproben auf allen Inseln entnommen. Die afrikanischen Spender wurden aufgrund ihrer linguistischen Abstammung ausgewählt.

Die Proben der kanarischen Bevölkerung, befragt nach den maternen Vorfahren, anonyme Spènder ohne verwandschaftliche Beziehungen zu den sieben Inseln, wurden nur ausgesucht, wenn wenigstens zwei Generationen von dem Ort der entnommenen Proben abstammten.

Die ADN- Quellen der Ureinwohnerbevölkerung entstammen aus den Zähnen, gefunden auf Tenerife, La Gomera und La Palma. Diese ADN Proben verfügen über spezielle Konditionen der Verwahrung von Gewebe im Inneren.

" Die Gesamtheit der mitocondrialen (???) Abstammung der autochthonen kanarischen Bevölkerung können in drei Hauptkomponente identifizert werden:
Subsahariano (südlich der Saharawüste), eurasiático (euroasiatisch) und Norteafricano (Nordafrikanisch)

- Die Süd Sahara Abstammung hat wahrscheinlich ihren Ursprung in dem Sklavenhandel der schwarzen Rasse, auf die Kanaren von portugiesischen Händlern, von deren Küstenkolonien, gebracht (ab XVI Jahrhundert). Sie spielten eine wichtige Rolle bei einigen kommerziellen Aktivitäten, wie Zuckerrohranbau, Verarbeitung des Zuckerrohrs und Derivate.

- Die vorhandenen euroasiatischen Sequenzen auf den Kanaren können verschiedene Ursachen haben: mit der Kolonisierung von der spanischen Halbinsel ( Portugiesen, Gallegos, Andalusier, Castellanos etc) oder mit den Ansiedlern aus dem Norden Afrikas, diese Linie war auch in dieser Region verteilt.

- Die nordafrikanische Abstammung könnte in zwei verschiedenen Formen aufgetreten sein; mit den Sklaven, die in der ersten Kolonisierungswelle von der Berberküste kamen oder von den ersten Ansiedlern auf dem Archipel.

Aus verschiedenen Gründen kann bestätigt werden, dass die Abstammung direkt von den kanarischen Ureinwohner herführen. Einige der Sequenzen, Ursprung Nordafrika und präsent in der aktuellen kanarischen Bevölkerung, wurden aus dem ADN Extrakt der Zähne der Ureinwohner erhalten, und damit bewiesen, dass die Abstammungslinie in den ersten Siedlern der Inseln existierte.

Andererseits weist die Verteilung auf den Inseln einer Sequenz, genannt "U6", auf das Ankommen der Ureinwohner hin, gleichzeitig kann erahnt werden wie sich, wenigstens teilweise, die ersten menschlichen Ansiedlerwellen auf den Kanaren produzierten. Eine klare Verminderung ist bei der Verteilung über die Inseln von Ost nach West zu sehen, sowohl in der Anzahl als auch in der Diversität der Abstammungen. Die ersten Ansiedler, die über die Sequenz verfügten, kamen nach Lanzarote und Fuerteventura und von dort verteilten sie sich auf die anderen Inseln des Archipels, von einer Insel auf die nächste.

Nach dem Niveau des ADNmt ist die Insel La Gomera, die Insel mit dem höchten nordafrikanischen Anteil (36%) und Südsahara (12%). Alles weist darauf hin, dass die nordafrikaische Sequenz auf der Insel eine direkte Vererbung der ersten Ansiedler ist, die Gruppe gehört zur "U6" und deckt sich mit den auf Tenerife gefundenen Sequenzen, dies weist auf eine starke genetische Verbindung auf den beiden Inseln hin.
Diese Verbindung konnte bereits durch Knochenstudien von Ureinwohnern, Studien über körperliche Menschenkunde und anderen archäologischen Arbeiten hergestellt werden.

Die Südsahara Sequenzen auf La Gomera könnten ihren Ursprung im bereits erwáhnten Sklavenhandel haben, allerdings kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass sie direkt von den Ureinwohnern der Insel abstammen, da einige Südsahara Sequenzen auch in der nordafrikanischen Bevölkerung zu finden sind, wie z.B. bei den Berbern aus Algerien, Marokko oder Sahara.

Die Daten von La Gomera sind im Vergleich mit den globalen Daten der anderen Inseln sehr interessant, da in der Gesamtheit der prozentuale Anteil der nordafrikanischen Sequenzen nur 14 % und der Südsahara Anteil nur 5% ausmacht. Der hohe prozentuale Anteil der nordafrikainschen Abstammung der Insel kann mit dem überproportionalen Anteil der überlebten Ureinwohner La Gomeras bei der Conquista (Eroberungskrieg) (zumindest der Frauenanteil) erklärt werden.


Die Schwankung des ADNmt und die molekulare Uhr

Die entdeckten Veränderungen (mutaciones) des ADNmt können als temporärer Indikator genutzt werden, da die Veränderungen eine vorbestimmte Zeit benötigen. Durch eine simple mathematische Methode kann dies bestimmt werden.

Die Veränderungen des "U6" auf den Kanaren benötigte etwa 7000 Jahre um sich zu akkumulieren. Dieses Datum deckt sich mit dem Beginn der "feuchten Periode" in Nordwesten Afrikas, in einem Landstreifen gegenüber der Kanarischen Inseln, dies trifft auch mit dem Beginn der Neolticos (Jungsteinzeit) in dieser Region zusammen. Daraus ergibt sich, dass aus dieser Zone, zumindest teilweise, die ersten Ansiedler der Kanaren stammen. Von diesem Moment an, im Einverständnis mit den archäologischen Daten, fingen vor ca 2500 Jahren die ersten Übersiedlungen auf die, zum afrikanischen Kontinent, nächsten
Inseln an, später dann verteilten sie sich über den gesamten Archipel.

Originalartikel:
Juan Carlos Rando, Ldo. en Biología, ESEKEN , Edición impresa, Nº 10, pag. 16-17, Actualizado el: 01/10/1999
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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von gomeron » So 17. Mai 2009, 14:01

:hut Sehr interessant.


Genom mitocondrial (???)
http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondrium

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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von woga » So 17. Mai 2009, 15:12

Uuuuh, welche Mühe, das zu übersetzen! Danke, La rana :blumen
La rana hat geschrieben:Die Veränderungen des "U6" auf den Kanaren benötigte etwa 7000 Jahre um sich zu akkumulieren. Dieses Datum deckt sich mit dem Beginn der "feuchten Periode" in Nordwesten Afrikas, in einem Landstreifen gegenüber der Kanarischen Inseln, dies trifft auch mit dem Beginn der Neolticos (Jungsteinzeit) in dieser Region zusammen. Daraus ergibt sich, dass aus dieser Zone, zumindest teilweise, die ersten Ansiedler der Kanaren stammen. Von diesem Moment an, im Einverständnis mit den archäologischen Daten, fingen vor ca 2500 Jahren die ersten Übersiedlungen auf die, zum afrikanischen Kontinent, nächsten
Inseln an, später dann verteilten sie sich über den gesamten Archipel.
Wäre ja mal spannend, herauszufinden, welche Art Cayucos die damals benutzt haben :ausheck
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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von La rana » So 17. Mai 2009, 15:54

woga hat geschrieben:
Wäre ja mal spannend, herauszufinden, welche Art Cayucos die damals benutzt haben :ausheck


Los aborígenes canarios aun teniendo una serie de rasgos significativos según su isla origen, mantienen una similitud antropológica común, que es la base para el sustento de las teorías sobre la colonización aborigen del archipiélago, estos: de raza blanca y origen bereber, desconocían la navegación mayor (se tienen noticias de ciertas embarcaciones de madera de Drago), por lo tanto como un pueblo que desconocía la navegación y habitaba una isla pudo llegar a estas. La respuesta, como todo lo que entraña el estudios de los aborígenes, compleja: -Poblamiento de la islas consecuencia del desarrollo comercial Feno-Púnico, que fundarían pequeñas colonias para la explotación del Garum y la Orchilla. Y posteriormente por Roma también para la actividad comercial. -Deportación de poblaciones de origen bereber sublevadas contra el Imperio Romano, con el objeto de alejarlas de las áreas conflictivas, esta fue una practica común usada en la Roma Clásica para evitar los levantamientos contra esta.- Llegada de tribus bereberes por sus propios medios, navegación menor, a causa de la necesidad o exploración.
Autor: alcorác
Die Ureinwohner der Kanaren, auch wenn sie über eine Serie von signifikativen Merkmalen ihrer Ursprungsinseln verfügen, haben anthropologische Ähnlichkeiten. Dies ist die Basis um die Theorie über die Kolonisalisierung durch die weisse Rasse und Berberursprung aufrechtzuerhalten. Diesen war die höhere Technik der Navegation unbekannt ( es gibt Nachrichten über bestimmte Boote aus Dragoholz), also, wie bevölkerte ein Volk die Inseln ohne über Naviagtionskenntnisse zu verfügen? Die Antwort, wie alles, was die Ureinwohner der Kanaren betrifft, ist sehr komplex:
-Bevölkerung der Inseln als Konsequenz der komerziellen Entwicklung Feno-Púnico, die kleine Kolonien zur Bewirtschaftung von Garum und La Orchilla gründeten.
-Über Rom, auch wegen komerziellen Aktivitäten.
- Deportation der Bevölkerung mit Berber Ursprung (sublevada???), die gegen das Römische Imperium waren und somit aus den Konfliktzonen entfernt wurden, eine allgemeine Praxis im Klassischen Rom um Aufstände gegen sie zu verhindern.
-Ankunft der Berberstämme mit eigenen Mitteln, "kleine" Navegation", aus (Lebens)Notwendigkeit oder Exploration.
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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von woga » So 17. Mai 2009, 16:09

La rana hat geschrieben: - Deportation der Bevölkerung mit Berber Ursprung (sublevada???), die gegen das Römische Imperium waren und somit aus den Konfliktzonen entfernt wurden, eine allgemeine Praxis im Klassischen Rom um Aufstände gegen sie zu verhindern.
Die Kanaren als antike Straflager ähnlich wie St. Helena oder Australien in späterer Zeit?
Interessante These. Zumindest hatten die Römer ja die navigatorischen Voraussetzungen zu der Zeit.
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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von Schiller » So 17. Mai 2009, 22:35

Hut ab :hut La Rana

was unsere Frau Frosch da wieder mal ausgegraben hat ist einfach toll. Vielen Dank, La Rana für diesen erhellenden Bericht zur Besiedelung des Kanarischen Archipels.

Schiller
Fest gemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt...

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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von La rana » Mi 20. Mai 2009, 23:50

¡De nada! Schiller :hut ich finde diese Geschichten super spannend, aber leider auch schwer aufzufinden.
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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von Fritzlore » Do 21. Mai 2009, 08:53

Danke la rana. Ich finde sowas auch total interessant!
Überhaupt alles, was mit Geschichte zusammenhängt. War schon in der Schule mein Lieblingsfach und
heute läuft unser Fernseher hauptsächlich für Sendungen, die sich in irgendeiner Form mit geschichtlichen Themen befassen.



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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von myrtel » Do 26. Okt 2017, 22:01

Eine neue Studie über die Herkunft der Guanchen wurde veröffentlicht.
Bisherige Studien zu den Guanchen stützten sich auf einzelne genetische Marker wie die mitochondriale DNA und Y-Chromosomen. Diesen Markern fehlt oft die analytische Präzision, die benötigt wird, um feinere Ebenen der Populationsgeschichte darzustellen. Durch die Sequenzierung der autosomalen DNA (Die DNA aus Chromosomen, ausgenommen den Geschlechtschromosomen X und Y) konnten einzigartige Einblicke in die Herkunft der Guanchen erhalten werden. Das genetische Material wurde aus elf archäologischen Guanche-Individuen aus Gran Canaria und Teneriffa genommen.

Es konnte, wie auch schon La Rana aus der Studie aus 1999 berichtete, schlüssig gezeigt werden, dass die Guanchen den modernen Nordafrikanern der Berber am nächsten standen. Die neue Studie zeigt aber auch, dass die Guanchen eine Mischung aus genetischen Vorfahren in sich trugen.
Die Analysen zeigen, dass ein kleiner Teil der genetischen Herkunft der Guanchen von Populationen stammt, die den europäischen Steinzeitbauern am nächsten sind. Diese Art von genetischer Abstammung wurde während der neolithischen Expansion vor rund 7.000 Jahren aus Anatolien mit wandernden Landwirten eingeführt. Andere nordafrikanische Bevölkerungen haben unterschiedliche Anteile dieser Abstammung, aber es ist noch nicht vollständig verstanden, wie und wann es sich über Nordafrika verteilten.
Die Studie war auch in der Lage, neue Erkenntnisse zum genetischen Erbe der Guanchen in der kanarischen Population zu liefern. Die Analysen zeigen, dass moderne Bewohner von Gran Canaria etwa 16-31% ihrer genomischen Abstammung von den Guanchen geerbt haben.

Quelle:
https://scienmag.com/the-guanches-origi ... dna-study/
Der gesamte Artikel:
http://www.cell.com/current-biology/ful ... 17)31257-5
There is a difference between knowing the path and walking the path.

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Re: Überleben und Abstammung der kanarischen Bevölkerung

Beitrag von Lee » Do 26. Okt 2017, 22:33

Interessante neue Studien!

Ein Mysterium in der Geschichte der Kanaren wird für mich immer bleiben, warum nicht eines der mittelalterlichen nordafrikanischen islamischen Königreiche die Kanaren besiedelt hat. Die Inseln lagen vor ihrer Haustür und sie werden von ihnen gewusst haben, sie an klaren Tagen sogar gesehen haben - und trotzdem haben sie nichts unternommen um diese doch recht fruchtbaren Inseln zu kolonialisieren. Eigentlich unfassbar. Sie wären Jahrhunderte vor den Europäern gekommen - und die Kanaren heutzutage wahrscheinlich islamisches Kulturgebiet.
Todas las islas pequeñas son bonitas y mágicas!

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