Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von alisea » Mo 5. Sep 2016, 13:55

Von Jaragan haben wir viel gehört. Aber scheinbar haben wir diese gegend irgendwie 'verpasst'. Habe da grade keine Vorstellung von.

Wir sind über zwei verschiedene Wege hin. Einmal über den Stangenpfad.
Ausgehend entweder unten von der Straße von Las Casetas (glaub die stelle hiess so ) . Erkennungszeichen eine grosse Infotafel u ein altes verfallenes weißes Haus am Straßenrand. Kurz vorm od hinterm Tunnel.
Oder von dieser Stelle die Piste hoch. Dort oben von der Degollada de Laguerode führt ein (od der) Weg zu den Cuevas. Der sogenannte Stangenpfad.
Links gehts in den Majona Park Richtung Enchereda u rechts zu den Cuevas.
Wenn man den Stangenpfad nicht gehen möchte gibt es noch die Möglichkeit statt links (direkt zum Pfad u somit zu den Cuevas ) zu gehen vorher rechts um den Berg herum sozusagen. So kommt man auch hin umgeht damit aber den Pfad.

Hoffe das war einigermaßen verständlich. :mrgreen:
Ansonsten den Weg lieber von den Experten erklären lassen. Andere haben mehr Erfahrung im erklären der Wege.

Die Karte Camina la Gomera empfehle ich.

Habe nochmal eben nachgesehen. Über den anderen Weg kamen wir in den Barranco de Jerecho. Zur Orientierung.
Auch hier zu sehen :
http://egomera.de/phpBB3/neuer-weg-zu-d ... 67s10.html

Viel Erfolg u Grüße.
:mrgreen:

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von Aesculus » Mo 5. Sep 2016, 21:21

Vielen Dank für die Tipps. Bei Jaragan muss also mit Hunden gerechnet werden... :grrr :brat :menno. Reichen auch die Salamis für 2 € (Offerta) oder muss es vom Valle - Metzger sein?

Ich werde es probieren.
Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von Osmor » Mo 5. Sep 2016, 23:43

:muetze
Wie es aussieht , muss ich dann wohl als Hundeflüsterer mitkommen . Wirst gerettet werden auch ohne Wurstv :hunger :daumen

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von Zugvogel » Di 6. Sep 2016, 09:12

Ich bin mir sicher die 2euro Salamis tun es auch ;-) aber für die Eigenverpflegung sind die von Mike ( Pfefferbeisser und Co. ) Unschlagbar....

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von roling » Do 29. Dez 2016, 13:38

Aesculus hat geschrieben:Beim letzten Foren - Treffen am See wurde auch Geschichten von dem Weg erzählt. Darin tauchten immer wieder wilde Hunde auf, welche wegelagernd wohl Angst und Schrecken verbreiten sollen. Anzahl und Größe der Hunde wuchsen mit fortschreitendem Abend - "Groß wie ein Kalb, glaubs mir - bestimmt".
Daher hätte ich auch gern gewußt, ob es diese Hunde tatsächlich gibt und wie die Lage wohl einzuschätzen ist. Weiß da jemand etwas nüchternes?
Im Dezember 2015 sind wir dreimal im Bereich der Cuevas Blancas gewandert
- Abstieg zur Playa de Majona,
- Wanderung zu den Gebäuden an Riscos de Cuevas Blancas östlich der Cuevas Blancas und zum Cheramia oberhalb der Punta Gaviota sowie
- der Versuch eines Abstiegs zur Playa Zamora, einen Tipp hierzu hatten wir am Tag zuvor von einer Frau in Aluse bekommen. Zu Beginn schwierige Wegfindung, dann weiteren Wegverlauf nicht gefunden.

Bei allen drei Wanderungen sind uns keine Hunde begegnet.

Bzgl. der Hunde bei den Casas de Jaragan haben wir bei den bisherigen Touren (alle im Dezember) ebenfalls keine Schwierigkeiten gehabt. Meistens waren keine Hunde anwesend. Sonst waren sie angekettet, machten schon rechtzeitig durch lautes Gebell auf sich aufmerksam und zerrten beim Vorbeigehen wild an den Ketten.

Seit wir den neuen Weg zu den Cuevas Blancas erkundet haben, ist der Rückweg über die Casas de Jaragan für uns nicht mehr interessant, da dieser doch weitgehend - bis auf den Stangenpfad - über den Hinweg führt. Als Rundweg gehen wir nun den Hinweg über den Stangenpfad, den Rückweg über den neuen Weg bis zum Wanderweg San Sebastian - Hermigua (Beschreibung hier ) und dann auf diesem vorbei an den Gelben Schichtbändern zurück nach La Gerode.

Übrigens ist der Weg über die Casas de Jaragan auch in dem Plan Camina la GOMERA nicht enthalten. Warum?
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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von alisea » Do 29. Dez 2016, 16:25

Eine Frage zum Verständnis:

Wo genau sind die Casas de Jaragan?
Kommt man direkt an den Casas vorbei?
Wenn ja wie?
Welchen weg geht man dahin?

:achselzuck

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von roling » Fr 30. Dez 2016, 12:05

Die Casas de Jaragan befinden sich auf dem Grat des Gebirgszuges Jaragan. Dieser zieht sich von der Degollada de Laguerode aus in Richtung San Sebastian. Der Wanderweg nach San Sebastian führt an ihm entlang. Von dort kann man auch zu den Casas de Jaragan aufsteigen. Der Aufstieg befindet sich etwa 20 Minuten von der Degollade de Laguerode entfernt. Früher war er an einer Anhäufung von Müll deutlich erkennbar. Heute ist dieser Müll weitestgehend entfernt und der Aufstiegsbeginn nicht mehr so klar zu erkennen. Auch der steile Aufstiegsweg hat keine leicht zu erkennende Wegführung. Durch die frühere Beweidung sind viele Abzweige vorhanden, die schon oft zu "Verhauern" führen können.

Zur Bestimmung des Aufstiegsbeginns ist in direkter senkrechter Linie tief rechts unten am Hang eine einzelne Palme anzupeilen. Oberhalb am Berg sind Trockenmauern und Sonnenkollektoren zu erkennen. In etwa 5 Metern Höhe ist eine kleine flache Höhle erkennbar, an der rechts vorbei aufzusteigen ist. Nach etwa 75% des Aufstiegs kennzeichnet ein ca. 1 Meter dickes halbrundes rötliches Schichtband die Richtigkeit des bisherigen Aufstiegs. Unterhalb der Häuser auf einem Schichtband nach links gehen und dann an einem Stallgebäude zur Hochebene aufsteigen. Sofern Hunde vorhanden sind und ein größerer Abstand zu diesen gewünscht wird kann man auch auf dem Schichtband ca. 40 Meter weitergehen und dann nicht ganz so bequem aber gefahrlos ebenfalls zur Hochebene aufsteigen.

Zum Weiterweg diese im linken Bereich überqueren. Dann auf eine tieferliegende Palmengruppe mit zwei Gebäuden zuhalten. Dabei Pfadabzweigungen ignorieren. Der Weg führt in Kehren abwärts. Oberhalb des unteren Hauses vorbei mündet er in einen künstlich hergestellten "Hohlweg" ein. Diesem folgen, bis er kurz vor dem Dreschplatz in den Weg vom Stangenpfad einmündet.

Bei umgekehrter Begehung kurz nach dem Dreschplatz nicht nach rechts aufsteigen (Stangenpfad) sondern geradeaus weitergehen. Beim Aufstieg zu den Casas hinter den Gebäuden keinesfalls einem der nach rechts abzweigenden Pfade folgen (Absturzgefahr).
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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von alisea » Fr 30. Dez 2016, 12:20

Danke für die genaue Erklärung.
Sind dort schon desöfteren gewandert . Haben aber nie von den viel erwähnten Hunden welche gesehen. (Bis auf einmal)
Daher war mir nicht ganz klar wo bzw was genau die Casas de Jaragan sind.
Ich vermutete das es die Hütten mit den Ziegen oberhalb des Weges nach San Sebastian. Den rote Schichtbandweg den du in deiner Antwort auch beschriebst.
Doch einen Weg dorthin sahen wir nie. Bis auf einen Aufstieg der aber nicht unbedingt begehbar aussah.
Den nahm auch wahrscheinlich der Hund den wir sahen.

Wir sahen nur einmal einen Hund. Der Stand vor uns an einer Ecke. Schaute in die Ferne sah uns u ging einfach weiter .
Ich war natürlich sehr erleichtert.

Aber auch insgesamt das ich nie an den erwähnten hunden vorbei musste.

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von roling » Sa 28. Jan 2017, 00:15

Ein Bild der Casas de Jaragan, aufgenommen im Dezember 2000. Der Herr in der grünen Jacke hat uns beim Passieren der Häuser angesprochen und uns zum Probieren der hier oben hergestellten Ziegenkäsesorten eingeladen. Sehr würzig und geräuchert. Zum Schluss haben wir etwas eingekauft für die folgenden Wanderungen und Abende.

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Re: Cuevas Blancas und die Casas de Cuevas Blancas

Beitrag von roling » Do 7. Jun 2018, 14:34

Cuevas Blancas Mai 2018

Mit der Ausschilderung des neuen Wanderweges von den Cuevas Blancas nach San Sebastian und den vermutlich damit verbundenen Aufräumungsarbeiten ist das Plätzchen ein wahres Juwel geworden. Sämtlicher Unrat (Papierreste, Plastikmüll, Getränkedosen und –flaschen usw.) wurden auf der gesamten Fläche entfernt. Hoffentlich halten es die Wanderer auch weiterhin so sauber.

Ebenfalls instandgesetzt ist der Weg entlang der Höhlen. Bei einigen Höhlen wurden auch neue Trennwände eingezogen, sicherlich um den ursprünglichen Zustand zu dokumentieren.

Leider wurde im letzten Jahr auch die Tür des letzten bisher verschlossenen Gebäudes aufgebrochen und das Geheimnis darum enthüllt. Es handelt sich um ein Wohnhaus vor einer großen, ehemals zu Wohnzwecken genutzten, künstlich angelegten Höhle.

Vieles an Mobiliar und Ausstattung ist noch vorhanden, so dass man sich ein gutes Bild von der damaligen Lebensweise machen kann. Ein Kalenderblatt weist auf das Jahr 2005 hin, vielleicht das Jahr in dem das Areal aufgegeben wurde?
cb aufgebrochen.jpg
Aufgebrochen
cb Aufenthaltsbereich.jpg
Aufenthaltsbereich
cb Küche Wohnbereich.jpg
Küche / Wohnbereich
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