Forentreffen in EINHEIMISCHEM Restaurant

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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von molino » Mo 15. Jan 2018, 11:35

marie hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 10:46
Ich denke es ist egal, ob deutsch oder einheimisch geführtes Restaurant, solange die ordentlich angemeldet sind und die ihre Steuern zahlen. Da sorge ich mehr um die Häuser, die von gut situierten Ausländern gekauft werden, die genau drauf achten, nicht mehr 182 Tage da zu sein, um ja keine Steuern zu zahlen. Die treiben die Imobilien Preise hoch, fahren mit dem Leihwagen durch die Gegend aber bewirtschaften keine Terrassenfelder.
Es lebe das Vorurteil...
1) Ausländer, die hier Immobilien haben zahlen Steuern. Grundrezept und (bei Selbstnutzung) eine fiktive Einkommensteuer.
2) Das 182 Tage Argument lohnt nur wenn ich zwei Staaten mit deutlich unterschiedlicher Besteuerungshöhe habe. Überraschenderweise gilt Deutschland gegenüber Spanien aber nicht als Niedrigsteuerland... Macht also gar keinen Sinn mit aller Gewalt sein Welteinkommen in Deutschland statt auf La Gomera zu versteuern.
3) Der Natur ist möglicherweise egal, ob die Auspuffabgase aus dem Wagen eines gut situierten Immobilienbesitzers oder eines Urlaubers stammen?
4) Eine Konkurrenz um die Bewirtschaftung von Terrassenfelder kann ich nicht erkennen. Was ist das denn für ein Argument???

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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von molino » Mo 15. Jan 2018, 11:49

Sollte übrigens "Grundsteuer" und nicht "Grundrezept" heißen :shock: Es lebe die Autovervollständigung! :ja

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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von bine » Mo 15. Jan 2018, 11:59

molino hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 11:35
marie hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 10:46
Ich denke es ist egal, ob deutsch oder einheimisch geführtes Restaurant, solange die ordentlich angemeldet sind und die ihre Steuern zahlen. Da sorge ich mehr um die Häuser, die von gut situierten Ausländern gekauft werden, die genau drauf achten, nicht mehr 182 Tage da zu sein, um ja keine Steuern zu zahlen. Die treiben die Imobilien Preise hoch, fahren mit dem Leihwagen durch die Gegend aber bewirtschaften keine Terrassenfelder.
Es lebe das Vorurteil...
1) Ausländer, die hier Immobilien haben zahlen Steuern. Grundrezept und (bei Selbstnutzung) eine fiktive Einkommensteuer.
2) Das 182 Tage Argument lohnt nur wenn ich zwei Staaten mit deutlich unterschiedlicher Besteuerungshöhe habe. Überraschenderweise gilt Deutschland gegenüber Spanien aber nicht als Niedrigsteuerland... Macht also gar keinen Sinn mit aller Gewalt sein Welteinkommen in Deutschland statt auf La Gomera zu versteuern.
3) Der Natur ist möglicherweise egal, ob die Auspuffabgase aus dem Wagen eines gut situierten Immobilienbesitzers oder eines Urlaubers stammen?
4) Eine Konkurrenz um die Bewirtschaftung von Terrassenfelder kann ich nicht erkennen. Was ist das denn für ein Argument???
:knuffel molino, Danke für die Erklärung zum Thema Eigentum und Steuern!
Es gibt so viele Dinge (auf La Gomera) von denen ich keine Ahnung habe. Der TV-Beitrag hat mich emotional sehr berührt. Wir machen schon so lange Urlaub auf La Gomera, es fühlt sich dort an wie mein zweites Zuhause. Ich/wir wollen achtsamer sein und suchen Wege dazu.
PS:ich hatte Grundrezept schon wie Grundsteuer gelesen-ist ja logisch!
Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek, so wird dir nichts fehlen.
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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von Galileo » Mo 15. Jan 2018, 16:58

Hartmut hat geschrieben:
Fr 12. Jan 2018, 15:08
Mit so einem Scheiß kann man doch nicht wirklich Geld verdienen! mit oder ohne Steuernummer!
Täusche Dich nicht - es gibt genug Leute, die davon leben - oftmals gar nicht so schlecht. :nein
Ich kann mich irren, Du kannst recht haben. Gemeinsam können wir vielleicht der Wahrheit einen Schritt näher kommen. (Karl Popper)

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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von Galileo » Mo 15. Jan 2018, 17:04

marie hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 10:46
Die treiben die Imobilien Preise hoch, fahren mit dem Leihwagen durch die Gegend aber bewirtschaften keine Terrassenfelder.
Die Terrassenfelder will gar niemand bewirtschaften, weil sie nicht ergiebig und außerdem ein Relikt aus der ersten Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg sind. Damals wurde der Freihandel verboten und die Insulaner dazu zwangsverpflichtet, alle ihre Nahrungsmittel auf der Insel selbst herzustellen. In dieser Zeit entstanden die Terrassen. Als der Zwang wieder gelockert und Einfuhren wieder erlaubt wurden, hörte auch die Bewirtschaftung der Terrassen auf. :hut
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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von Galileo » Mo 15. Jan 2018, 17:12

Fritzlore hat geschrieben:
So 14. Jan 2018, 15:16

Schlagt mal ein Restaurant vor, wo man

a.) nicht gleich nach dem Essen nicht mehr bedient wird (so erlebt im Charco del Conde beim Dezembertreffen 2016 und im Paraiso bei gleich mehreren Treffen zwischen 2013 und 2015)
b.) auch was anderes bekommt als die übliche kanarische Küche mit viel Fisch und viel Fleisch aber kaum was vegetarisches. Nicht nur Salat und queso a la plancha meine ich damit.
c.) genug Platz für eine größere Gruppe hat
d.) auch schon um 18 Uhr was bekommt (von wegen nachts zurück über den Berg fahren und so)
e.) wo es nicht so laut ist, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht und wo nicht zusätzlich auch noch TV und Musik läuft.
Ja, so sehe ich es auch. Das ist die Realität. :freu
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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von Galileo » Mo 15. Jan 2018, 17:16

Hartmut hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 08:14
Was wäre denn von Casa Conchita in Arure zu halten, die haben einen schönen "Saal", das Essen ist lecker?
Für ein Treffen tagsüber sicher nicht schlecht. Aber die meisten sind nun mal im Tal des großen Königs und wollen auch abends gerne mal was trinken. Da ist es wohl nicht so gut, wenn man danach mit dem Auto runter ins Tal fahren muss, noch dazu auf einer Straße, die ein hohes Maß an Konzentration abverlangt. :nein
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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von nemo » Mo 15. Jan 2018, 18:22

Für Gruppen bietet sich das Amparo in Las Hayas doch an, und warum immer Alkohol trinken? Geht doch auch mal ohne, und das Essen ist sehr lecker, die haben doch auch immer was Vegetarisches anzubieten...

Nemo
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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von Galileo » Mo 15. Jan 2018, 18:25

nemo hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 18:22
Für Gruppen bietet sich das Amparo in Las Hayas doch an, und warum immer Alkohol trinken? Geht doch auch mal ohne, und das Essen ist sehr lecker, die haben doch auch immer was Vegetarisches anzubieten...
Es sind aber nicht alle mit einem Auto unterwegs. Die meisten mieten sich einen Wagen für ein paar Tage und bleiben die übrige Zeit im VGR. Die könnten dann am Treffen nicht teilnehmen. Außerdem ist es in Las Hayas insbesondere abends ziemlich kalt. :hut
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Re: Die Kanaren - Inseln der Arbeitslosen

Beitrag von bine » Mo 15. Jan 2018, 19:55

Galileo hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 17:04
marie hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 10:46
Die treiben die Imobilien Preise hoch, fahren mit dem Leihwagen durch die Gegend aber bewirtschaften keine Terrassenfelder.
Die Terrassenfelder will gar niemand bewirtschaften, weil sie nicht ergiebig und außerdem ein Relikt aus der ersten Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg sind. Damals wurde der Freihandel verboten und die Insulaner dazu zwangsverpflichtet, alle ihre Nahrungsmittel auf der Insel selbst herzustellen. In dieser Zeit entstanden die Terrassen. Als der Zwang wieder gelockert und Einfuhren wieder erlaubt wurden, hörte auch die Bewirtschaftung der Terrassen auf. :hut
Ich bin mir ganz sicher, das es schon vor dem 1. April 1939 Terassenfelder auf La Gomera gab, denn Landwirtschaft auf Terrassen ist eher der Topographie geschuldet- es gibt sie in China,Vietnam,Peru, Madeira uvm.
Ja, der Terrassen(an)bau wurde nach Ende des Bürgerkriegs extrem forciert und natürlich stammt aus dieser Zeit eine gewisse Abneigung gegen diese. Doch die damals Betroffenen (Zwagsverpflichtete) sind schon zum grössten Teil "abberufen" worden und es ist Zeit zum Umdenken. Terrassen lassen sich sehr wohl ergiebig bewirtschafte. Es gibt die Besinnung auf regional und saisonal überall. Regionale, biologisch erzeugte Lebensmittel lassen sich ganz sicher mit finanziellem Erfolg an uns Touris "verfüttern" :mrgreen:
Und der Wille, Terrassen zu bewirtschaften, ließe sich bei entsprechender Förderung ganz sicher stimulieren. sie prägen das Landschaftsbild und bremsen Bodererosion. :hut
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