Rundwanderung Eta. de San Lorenzo – Erquito – Eta. de San Lorenzo

Eure Lieblingswanderungen können hier gepostet werden.
Antworten
Benutzeravatar
roling
********
Beiträge: 1026
Registriert: Di 19. Okt 2010, 12:53
Wohnort: Weserbergland

Rundwanderung Eta. de San Lorenzo – Erquito – Eta. de San Lorenzo

Beitrag von roling » So 7. Apr 2019, 11:38

Anfahrt zur Ermita de San Lorenzo mit dem Auto von der GM3 in Richtung Arguayoda. Im Bereich der Ermita befinden sich neben der Straße ausreichend Parkmöglichkeiten.

Die ursprüngliche Einsiedelei von San Lorenzo ist die zweitälteste der Insel und wurde 1502 gegründet / erbaut.
1720024b.jpg
Ermita San Lorenzo
1730001b.jpg
Nebel im Aufstieg zur GM3

Der Wanderweg beginnt auf der linken Seite neben der Ermita und führt mit angenehmer Steigung hinauf zur GM3. Nach etwa 5 Minuten Aufstieg wird eine Wegteilung erreicht. Hier links weiter aufsteigen. Grün/weiße Kennzeichnung ein paar Meter aufwärts.

Der Weg nähert sich der Abbruchkante zum Barranco. Bei der dortigen Wegteilung steigen wir entlang der Kante weiter auf. Kurz vor der Einmündung des Weges in die GM3 wird es noch einmal etwas unübersichtlich. Über eine steilere Felspassage nähern wir uns einem kleinen Felskegel. Vor diesem auf einem breiten Weg hinab zu den gut sichtbaren Wegweiser an der GM3.
1010874b.jpg
Wanderweg trifft auf GM3
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Benutzeravatar
roling
********
Beiträge: 1026
Registriert: Di 19. Okt 2010, 12:53
Wohnort: Weserbergland

Re: Rundwanderung Eta. de San Lorenzo – Erquito – Eta. de San Lorenzo

Beitrag von roling » So 7. Apr 2019, 11:41

Nach etwa 200 Metern auf der Straße aufwärts setzt sich der Wanderweg links der Straße fort (Wegweiser), nähert sich dieser noch einmal, um dann in Richtung Igualero abzuschwenken (weiterer Wegweiser).
1010877b.jpg
Rückblick auf Wanderbeginn
1010876b.jpg
Blick auf Erquito
1010873b.jpg
Weiter in Richtung Igualero

Ein paar Minuten später erreichen wir eine Wegverzweigung. Hier folgen wir den linken Weg bis zu einem weiteren Wegweiser. Dieser zeigt unseren Weiterweg nach Erquito (nach links) an. Der gut sichtbare Weg führt zunächst über die Hochebene in einer kleinen Rinne abwärts, wendet sich kurz vor dem Barranco nach links und steuert auf eine kleine Bergkuppe zu. Oberhalb dieser vorbei, wird schon der Beginn des Abstieges nach Erquito durch je ein großes Steinmännchen beidseits des Wanderweges sichtbar.
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Benutzeravatar
roling
********
Beiträge: 1026
Registriert: Di 19. Okt 2010, 12:53
Wohnort: Weserbergland

Re: Rundwanderung Eta. de San Lorenzo – Erquito – Eta. de San Lorenzo

Beitrag von roling » So 7. Apr 2019, 11:45

Der Abstieg ist in weiten Teilen moderat, jedoch ist in Teilbereichen erhöhte Vorsicht bei in größeren Mengen im Weg liegenden Gerölls erforderlich.
1010916b.jpg
Abstiegsweg

Bei einer links des Weges vorhandenen „Naturmauer“ ist ein erster Blick hinab nach Erquito möglich.
1010917b.jpg
Erster Blick auf Erquito

Danach zieht sich der Weg auf einem Schichtband weiter landeinwärts. Binsen kündigen kurz vor der folgenden Wegkehre eine Quelle und somit sehr feuchtem Untergrund an. Das folgende Schichtband führt an einen Strommast vorbei und endet dann nahe einer Felswand.

Nun geht es über Fels wieder steiler hinab. Bei einer Wegtrennung ist die Begehung beider Wege möglich, sie vereinen sich etwa 50 Meter weiter abwärts. (Geradeaus direkt und steil, linkshaltend über Kehren und angenehmer zu begehen.

Der Weg setzt sich zum und dann über den westlich gelegenen Bergrücken fort und führt in einen engen Taleinschnitt, den wir queren und rechtshaltend folgen. Er trifft auf das Ende einer Straße. (Einem Wegabzweig im Abstieg kurz vor diesem Talabschnitt passieren wir (der Weg führt später hinab nach Erquito)). Auf der Straße dann ca. 30 Meter aufwärts zu einer Infotafel mit interessanten Daten über Erque und Erquito.

Mitte des letzten Jahrhunderts lebten in Erque und Erquito noch etwa 400 Personen, die Selbstversorger waren. Es gab keinen Wasser- und Stromanschluss. Auch telefonieren war nicht möglich. Nach dem zunächst die Jüngeren das Tal verließen, folgten auch bald ganze Familien. Im Jahr 2000 lebten dort nur noch 2 Personen. Nachdem die Wasser-, Strom- und Telefonversorgung sowie der Straßenanschluss sichergestellt wurden kehrten immer mehr ehemalige Bewohner in das Tal zurück. Teils um dort dauerhaft zu leben, vielfach aber auch als Zweitwohnsitz an den Wochenenden und Feiertagen.

Geradeaus weiter (zwischen Infotafel und einem Gebäude) setzt sich der alte Camino fort. Durch einen Bereich mit alten Mandelbäumen ansteigend erreicht er einen kleinen Bergrücken. Vor dem anstrengenden Aufstieg zur Ermita sicherlich ein schöner Rastplatz mit Blick über Erquito bis hin zur Fortaleza.

Der linke der beiden weiterführenden Wege kennzeichnet den Beginn des Ausstiegs zur Ermita de San Lorenzo. Schön angelegt und ohne größere Anforderungen an Trittsicherheit – leider ein paar kurze Passagen mit sehr rolligem Geröll - und Kondition zieht er sich im felsigen Gelände zunächst etwas steiler in Kehren, ab einer großen Höhle in der Felswand überwiegend auf Schichtbändern, aufwärts. Dabei gewährt er immer wieder schöne Rückblicke.
1720001b.jpg
Rückblick im Aufstieg zur Ermita

Der Weg trifft zwischen der Ermita und der Finca wieder auf die Straße.

Wanderzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten
Höhenmeter ca. 410 Meter
Länge ca. 4900 Meter

Hinweis: Leider sind die Bilder dieser Wanderung bei der letzten Heimreise abhandengekommen, daher wurde auf Fotos früherer Wanderungen zurückgegriffen. Bedauerlicherweise deshalb nicht so umfänglich bildlich dokumentiert wie sonst üblich.
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Antworten

Zurück zu „Wandertipps“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste