Wandern mit Kindern

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myrtel
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Re: Wandern mit Kindern

Beitrag von myrtel » Mo 12. Mär 2018, 18:37

bine hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 17:50
alisea hat geschrieben:
Mo 12. Mär 2018, 12:11
Wir haben leute kennen gelernt die sind mit ihrem sechsjährigen teilweise zehn km gewandert.
(Ich kanns ja nicht glauben)
Aber solange es ihn nicht langweilt soll er ausdauernd bei den Touren dabei sein.
Die sind zb die unterschiedlichen Wege zu Caleta in Hermigua gelaufen. Nicht strasse sondern die sandigen Camino s hoch zur piste.
Habe den kleinen echt bewundert!
:kinn und :hut
Wow!
Wanderernachwuchs!
:muetze
10 km sind echt weit für einen Sechsjährigen. Kompliment!
My mind is like my internet browser
278 tabs open, 59 frozen
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alisea
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Re: Wandern mit Kindern

Beitrag von alisea » Do 15. Mär 2018, 14:52

:hut

Bine, so habe ich auch geguckt.

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nochsonhambo
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Re: Wandern mit Kindern

Beitrag von nochsonhambo » Sa 17. Mär 2018, 12:56

Kinder können oft weit mehr, als Erwachsene ihnen zutrauen. Und damit nehmen wir ihnen oft viele Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten. Als mein Sohn sechseinhalb war, 2005, war ich allein mit ihm auf Gomera. Und wir haben damals geradezu Wahnsinnswanderungen gemacht (die heftigsten:zur Cumbre Chiguere ab der Bushaltestelle Aparte Caminos und ganz bis zur der Nordspitze der Insel, dort zum Castello del Mar runter und zurück nach Vallehermoso. Oder ab der Bushaltestelle Pajarito über Imada durch die damals noch ungesicherte Guarimiar-Schlucht bis Santiago zum Schiff um 15.30).
Und im Nachherein fiel mir auf, dass diese Wanderungen immer so zustande kamen: Er sah bei einem der Wanderläden oder auf Postkarten irgendwas, wo er unbedingt hin wollte. Und ich habe dann bedauert, das das wohl viel zu schwierig wäre. Und ihm dann aber näher erläutert, warum ich das so einschätze. Er umgekehrt hat mich aber bedrängt, es doch wenigstens mal zu probieren. Bis dass ich mich dann irgendwann auf entsprechende Absprachen eingelassen habe. Das konnte ich, weil ich wusste, dass er für sein Alter sehr trittsicher, achtsam, und ausdauernd ging - und er mit Risiken ausgesprochen vorsichtig und abwägend umging. (Mit mir fremden Kindern hätte ich mich das nie getraut.) Und so machten wir Wanderungen, die eigentlich für dieses Alter oft als völlig unmöglich gelten.- Ganz Spannend finde ich noch, dazu folgende Episode zu erwähnen: Am Eingang der o.a. Schlucht sind wir damals vom Weg abgekommen. Der falsche Pfad wurde immer unsicherer und riskanter. Und das brachte uns genau gleichzeitig zu der Überlegung, unbedingt umzukehren. Und wie wir diese gemeinsame Entscheidung dann "auf Augenhöhe" gemeinsam getroffen haben, das ist mir noch immer genau in Erinnerung. Und interessanterweise auch ihm, wie er mir vor einiger Zeit erzählte. - Und vor 4 Wochen habe ich genau diesen falschen "Pfad" wieder erwischt. Hab das aber diesmal viel schneller gemerkt.

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