Hier ein Panoramabild vom Hafenstrand in Vueltas 05/2008
Fritzlore hat geschrieben:Wenn ich mir diese alten Fotos ansehe oder auch den 7-Minuten-Film von 85 dann denke ich, ich hätte das damals nicht gewagt mit dem Umzug nach La Gomera.
Heute gibt es eine gute Infrastruktur, die durchaus mit unserer hier in Deutschland zu vergleichen ist. Straßen, ein gutes Gesundheitssystem, Einkaufsmöglichkeiten, Strom, Wasser
und woran wir uns sonst noch so alles gewöhnt haben, bis hin zum Internetanschluß, alles ist heute da. Da ist es einfach, von einem Leben unter Palmen zu träumen.
Aber ich bewundere Euren Mut, dass Ihr es damals ohne all diese Annehmlichkeiten gewagt habt, alle Brücken hinter Euch abzubrechen und ein neues Leben zu beginnen.
Fritzlore
Vielleicht auch, weil ich damals nicht arbeiten mußte.Margit P. hat geschrieben:[
Ich bin ja nicht ausgewandert, ich habe damals ja immer nur Langzeiturlaube von einem halben Jahr gemacht, so lange durfte man nähmlich mit einem ausländischen Auto unten bleiben. Was aber damals bei mir noch zählte, ich war noch sehr jung und hatte zu Hause keine Verpflichtungen oder Wohnungsauflösung. konnte also immer wieder nach Hause fahren. Aber es war jedesmal das Selbe, nach 4-5 Monaten bekam ich Gusto auf eine Heisse Wurst, auf Leberkäse, auf Topfengolatschen und Mama mußte mir jedes Monat ein Briefpaket mit selbstgemachten Topfen u. Nußstrudel schicken. Das war auch nicht billig. (damals ca. 140 ÖS = 70 DM). Aber wenn ich wieder 4-5 Wochen in Wien war, bekam ich schon wieder Heimweh nach La Gomera. Dann plante ich schon wieder den nächsten Urlaub. Ach, es war eine sehr schöne Zeit.Vielleicht auch, weil ich damals nicht arbeiten mußte.

Galileo hat geschrieben:Auch wenn mich mein Kurzzeitgedächtnis ab und zu in Stich lässt, funktioniert das Langzeitgedächtnis immer noch ganz gut. Deshalb weiss ich auch heute noch, dass man für 140 ATS niemals 70 DEM bekam, sondern nur 20. Wie haben denn die Topfen- und Nußstrudel den Postversand überstanden? Waren die dann überhaupt noch geniessbar?
Und da Mutters Strudeln schön saftig und nicht trocken sind, kamen die auch wie frisch unten an. 

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