Rundwanderung Arguayoda - El Drago - Barranco de La Negra

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Beitragvon Buba am Mo 21. Nov 2011, 20:52

Eine Tour durch den wilden und einsamen Barranco de La Negra gehört unserer Meinung nach zu den eindrucksvollsten Wandererlebnissen, die La Gomera zu bieten hat. Dass die sich übrigens in gutem Zustand befindlichen Wege so selten begangen werden, muss wohl daran liegen, dass die Schlucht so weit abseits liegt und die im Rother-Wanderführer beschriebene Streckenwanderung Alajeró – Arguayoda – Alajeró doch sehr lang ist.

So haben wir uns gefragt, ob es nicht eine attraktive Möglichkeit einer kürzeren Rundwanderung durch den Barranco de La Negra gibt und diese Tour ausbaldowert, die wir als "theoretischen Vorschlag" bereits hier kurz beschrieben und mittlerweile mit Freunden im Oktober 2011 auch einem "praktischen Härtetest" unterzogen haben.

Und als wir am Ende unserer gemeinsamen Wanderwoche die Freunde fragten, welche Tour ihnen am besten gefallen habe, waren sich beide einig: Die Rundwanderung von Arguayoda durch den Barranco de La Negra! :freu :freu

"Technisch" ist die Tour eher einfach. Die Wege sind, wie gesagt, in gutem Zustand und nirgends wirklich gefährlich, obwohl sie manchmal hart am Abgrund entlang führen. Wanderer mit normaler Kondition dürften sie als nicht besonders anstrengend empfinden. Auch die Wegfindung sollte keine Schwierigkeiten bereiten.

Die Gesamtdauer der Rundtour (reine Gehzeit) beträgt etwa 3 Stunden.

Start- und Zielpunkt der Wanderung ist das kleine Dorf Arguayoda im Südwesten der Insel. Um dorthin zu kommen, benötigt man allerdings ein Auto (einen Bus dorthin gibt es nicht), und man sollte für die Fahrt auch ziemlich viel Zeit einplanen! Ab Valle Gran Rey ungefähr eine Stunde pro Strecke.

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Fährt man vom Straßenabzweig Pajarito Richtung Alajeró/Playa Santiago, zweigt nach einigen Kilometern kurz vor Imada nach rechts (an einer Schautafel und Hinweisschild "Arguayoda") das schmale, aber gut ausgebaute Sträßchen ab,...

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...das uns zunächst zur kleinen Ermita de San Lorenzo und dann weiter durch langgezogene Kehren zum kleinen Dörfchen Arguayoda bringt, das wir schon von weitem auf der Hochfläche zwischen den beiden tief eingeschnittenen Schluchten Barranco de la Negra und Barranco de La Rajita sichten können.

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Das Foto zeigt in der Ferne Arguayoda und rechts hinter den Palmen Häuser des Weilers El Drago, an denen unsere Wanderung entlangführen wird.


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Beschreibung der Rundwanderung
Arguayoda - El Drago - Barranco de la Negra - Arguayoda


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Die Wanderung beginnt an der am kleinen Dorfplatz von Arguayoda gelegen Ermita. Wir laufen rechts an der kleinen Kirche entlang und biegen direkt hinter ihr nach rechts ab.

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Ein Treppenweg führt uns nun stetig bergauf, an einer etwas vom eigentlichen Dorf abgelegenen Häusergruppe vorbei...

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...bis zum Wendehammer einer hier endenden Asphaltpiste. Direkt gegenüber, links vom Treppenaufgang des Hauses, setzt sich unser Weg - nun als schöner, alter Pfad - fort (Wegweiser GR 132.1 Erquito - Igualero).

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Der Camino führt stetig bergauf und nähert sich schon sehr bald der Abbruchkante des Barranco de La Rajita. Er führt unmittelbar an der Kurve der Asphaltstraße (siehe Karte) entlang, auf der wir vorhin mit dem Auto gekommen sind, und dann immer weiter direkt an der Barranco-Kante entlang, begleitet von den Holzmasten einer Stromleitung. Ab und zu ist eine auf Steinen aufgemalte weiß-rote Markierung zu erkennen.

Wunderschön die Blicke zurück auf das Dörfchen Arguayoda und in die tiefe La Rajita-Schlucht mit dem Dorf La Dama auf der anderen Seite.

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Weiter geht's bergauf mit tollen Blicken in den wilden Barranco de la Rajita und auf den Tafelberg Fortaleza in weiter Ferne.

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Schließlich (30 Minuten seit Beginn) erreichen wir die schon lange vor uns sichtbaren Häuser von El Drago, wo wir etwas erschreckt werden von böse bellenden Hunden. Aber eine alte, dort wohnende Frau ruft uns zu, die Hunde würden nichts tun, und so ist es dann auch. An den Häusern beginnt eine kurze Zufahrtspiste,...

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...die schon nach etwa 50 Metern in einer Kurve auf die uns schon bekannte Asphaltstraße stößt. Hier biegen wir nun rechts ab und wandern auf der Straße zwischen endlosen, verlassenen Feldterrassen...

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...etwa 10 Minuten leicht bergab bis zur Rechtskurve, in der wir nach links in die Fahrpiste einbiegen. Wohin diese führt, ist auf einem ziemlich verwitterten Blechschild zu lesen: LA MANTECA. So heißt das Dorf, das an der Abbruchkante zum Barranco de La Negra liegt und durch das gleich unsere Wanderung führen wird.

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Schon sehr bald geht die Piste in einen Steinplattenweg über, der uns recht steil zu dem und durch das Dörfchen La Manteca hinab führt, das sehr aufgeräumt, aber auch sehr verlassen wirkt. Ob hier nur an den Wochenenden Leute wohnen?

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Wir lassen einen kurz vor Ende des "geplättelten" Weges in einer scharfen Linkskurve stehenden Wegweiser unbeachtet und wandern nun auf einem alten, kunstvoll angelegten Pfad in vielen engen Kehren steil hinunter in den Barranco.

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Wir ignorieren einen schmaleren, nach links abzweigenden Camino, und schließlich stößt unser Pfad auf einen querlaufenden Weg, an dem auf einem Stein weißrote Markierungen aufgemalt sind. Ab hier werden wir nun ein Stück nach links in den Barranco hineinwandern und anschließend wieder bis zu dieser Verzweigung zurücklaufen. Also: Stelle merken!

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Wie gesagt, wir wandern nun nach links auf einem schönen, sich allmählich absenkenden Weg in einen immer schmaler und wilder werdenden Nebenbarranco hinein...

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... und kreuzen schließlich den Barrancogrund.

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Der Camino steigt nun wieder an und führt auf einen kleinen Bergrücken, auf dem wir rechts etwas unter uns die Ruinen eines Gehöftes erkennen.

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Auf der "Rückseite" des Bergrückens wandern wir bergab in den nächsten Nebenbarranco hinein, bis wir wieder den Barrancogrund mit einigen Wassergumpen erreicht haben, den Wendepunkt unserer Wandertour. Ein wunderschönes Plätzchen für eine Rast.

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Ab hier könnte man nun übrigens die vor uns liegende Bergflanke steil hinaufwandern bis zur Einsiedelei von Ernst.

Wir aber machen hier am Barrancogrund kehrt und wandern (Rück- wie Hinweg)...

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...wieder zurück bis zu der Verzweigung mit den weißroten Markierungen, an der wir von La Manteca hinunterkommend auf den Querweg gestoßen waren.

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Obwohl die Markierungen uns eigentlich mitteilen, der Weg geradeaus sei der falsche und der rechts nach La Manteca hinauf führende der richtige, wandern wir hier geradeaus weiter!

In vielen Kurven laufen wir nun, in etwa Höhe haltend, durch den rechten Hang des Barranco de La Negra. Nur an wenigen Stellen ist der Camino etwas zugewachsen, aber nie unangenehm. Ein nach links zum Barrancogrund abzweigender Camino wird ignoriert!

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Unten im sich windenden Barranco erkennen wir Feldterrassen und Zisternen. Auch die gegenüber liegenden Barracohänge sind terrassiert. Was für eine tolle Schlucht! Ein richtiger Canyon!

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Schließlich erreicht unser Weg eine durch Erosion seltsam geglättete Stelle...

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...und wendet sich hier in einer Rechtskurve einem größeren Nebenbarranco zu. Schon etwa drei Minuten später erreichen wir akkurat gesetzte Natursteinmauern und teilweise zugemauerte Höhlen, zu denen Treppenstufen hinaufführen.

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Ob hier einmal eine Bauernfamilie gelebt hat?

Schon bald erreichen wir an einer Zisterne und ein paar eingezäunten Feldterrassen den Grund des Nebenbarrancos, wo sich unser Weg nun nach links wendet und stetig bergauf führt Richtung Hochebene.

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Tief links unter uns am Grund des Barranco de La Negra erkennen wir die Baustelle eines Wasserstollens.

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Beim Erreichen der Hochebene sehen wir schräg links vor uns, ziemlich weit entfernt, einen Gittermast und rechts davon ein schräg stehendes Schild. Nun aufgepasst! Schätzungsweise hundert Meter vor diesem Schild zweigt nach rechts unser Weg nach Arguayoda ab!

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Hier steht ein Steinmännchen, und es gibt auch eine etwas verwitterte Markierung.

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Dennoch kann man den Abzweig leicht übersehen, denn gerade das erste kurze Stück des abzweigenden Caminos ist ziemlich zugewachsen und deshalb als Weg kaum zu erkennen. Danach wird die Orientierung wieder einfacher.

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Wir sehen schon das Dorf Arguayoda, Start- und Zielpunkt unserer Wandertour, vor uns liegen, und nach etwa fünf Minuten ab Abzweig stößt unser Pfad auf die Asphaltstraße und setzt sich auf der gegenüber liegenden Straßenseite, nun auch asphaltiert (Wegweiser GR 132 La Rajita - La Dama), fort.

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Das Teersträßchen bringt uns schnell zu dem Wendehammer, den wir schon auf dem Hinweg gekreuzt haben, und auf dem uns ebenfalls schon bekannten Plattenweg...

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...haben wir bald wieder die kleine Plaza von Arguayoda erreicht.

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Beitragvon Fritzlore am Mo 21. Nov 2011, 21:09

Wo Ihr immer so rumkrakselt! Irre! :freu :freu :freu :freu :hut :hut :hut

Vielen, vielen Dank für solche Berichte und Fotos, da werden wir nie, nie,nie hinkommen und können es dank Eurer Berichterstattung
trotzdem sehen! :knuffel :knuffel :knuffel
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Beitragvon wulf am Mo 21. Nov 2011, 21:56

:freu :freu toll

echt klasse, ein to do für mich :top
das Lächeln das du aussendest, kehrt zu dir zurück
(Birmanische Weisheit)
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Beitragvon Margit P. am Mo 21. Nov 2011, 23:56

:freu Ich will auch! :wander
@Buba, danke dir :herz lich für diesen Bericht! :hut Du legst hier wieder einmal eine Tourenbeschreibung hin, die einem das Gefühl gibt, das schaff ma schon. :joggen Zumindest sieht es bei euch ganz leicht aus. :supercool :knuffel
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Beitragvon nemo am Di 22. Nov 2011, 19:18

Vielen, vielen Dank für diese tolle ausführliche Beschreibung dieser Tour!!!!!!! :muetze :muetze :muetze
Nemo
:nemo
:nemo
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Beitragvon Lee am Do 24. Nov 2011, 17:20

Dein Tourenbericht und die tollen Fotos aus dem Barranco de la Negra zeigen mir, dass uns die Gegend als wir jetzt im Mai in Arguayoda waren, eindeutig auf dem falschen Fuß erwischt hat. Wir waren noch etwas wandermüde vom Vortag, zudem war die Hochebene um Arguayoda herum schon total verbrannt, nichts blühte dort mehr, was so gar nicht zum noch supergrünen Rest der Insel passte. Es machte alles einen etwas öden Eindruck und wir sind dann leider nicht mehr losgewandert. Deine Fotos aus dem Barranco zeigen, dass wir es doch hätten tun sollen. :menno

Proxima vez! :muetze

Mir fiel allerdings im Vergleich zum letzten Urlaub auf, dass es, falls man doch die lange Streckenwanderung aus dem Rother machen will, bestimmt schöner ist in Alajero loszuwandern. Dort wandert man in deutlich höheren Lagen Richtung Barranco de la Negra, dadurch ist auf dem Weg die Landschaft viel grüner, die Vegetation deutlich vielfältiger, zumindest im Mai. Uns hat der Abschnitt zwischen Alajero und Barranco de La Negra damals sehr gefallen. Es bleibt dann natürlich eine Streckenwanderung und Eure Rundtour macht wirklich eine tollen Eindruck. :hut

Würde mich nicht wundern, wenn Eure Variante in einem der nächsten La Gomera-Wanderführer auftaucht. :ausheck :freu
Toda de las islas pequeñas es bonita y mágica!
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Beitragvon La rana am Do 24. Nov 2011, 17:25

Lee hat geschrieben:Würde mich nicht wundern, wenn Eure Variante in einem der nächsten La Gomera-Wanderführer auftaucht. :ausheck :freu


Und nicht nur das! (ist ja nicht das erste Mal) :ausheck Es ist unglaublich, wie frech manche sich mit fremder Arbeit schmücken :roll1 ! Peinlich!

Bubas, Ihr glaubt garnicht, wievielen Gästen wir eine Freude mit Deinen (Euren) Wanderberichten bereiten!!! :blumen :freu
¡¡¡Pa´delante!!!

¡genial!
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Beitragvon woga am Di 27. Dez 2011, 19:26

Mit der Geisterbahn ins Paradies

Für einen Sonntagsspaziergang zum Einwandern suchten wir einen kleinen Rundweg, den wir noch nicht gegangen waren. Ein Teil von Buba's Rundwanderung schien uns dafür sehr geeignet, weil wir das Dörfchen La Manteca noch nicht kannten. Im Rother (9. Aufl.) Nr. 10 war auch ein kleiner Rundweg um den Ort beschrieben. Den wollten wir gehen - nur so - Spaziergang. Das Auto parkten wir bei dem Schild, das Buba dokumentiert hat:

Buba hat geschrieben:
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und gingen fröhlich bergab, vorbei an erstaunlich bewohnt und gut erhalten wirkenden kleinen Häuschen. Schließlich ging es steiler bergab, hinunter in den Barranco. Dann stießen wir auf diesen Abzweig:

Abzweig in die Geisterbahn

Ohne den Wanderführer eines Blickes zu würdigen, wählten wir den steigungsarmen Weg geradeaus, der richtig gut gangbar schien. Kurz darauf mussten wir über einen quer über den Weg liegenden Schafskadaver steigen :shock: und wenig später an dieser Höhle vorbei:

Ehemals Ziege

...aber der Weg war gut und führte ständig leicht bergab. Schließlich aber verlor er sich in den Barrancogrund hinein.

Tief im Barranco

Reste eines Hauses, verlassene Terrassen, aber kein Weg. Dafür eine traumhafte Wildnis.

Pool de la Negra

Nach einigen Erkundungsklettereien ließ sich dann doch ein Vorankommen ganz unten im Barrancogrund finden

Mühsamer Weg

Der ordentliche Weg ließ sich hinter der nächsten Biegung ahnen und unser GPS ließ uns ganz zuversichtlich sein, den Abend doch zuhause verbringen zu können.

Um die nächste Biegung ... geschafft!

Ein paar schöne Aus(ein)blicke konnten wir noch genießen.

Noch so ein Biotop

Ob die wohl noch jemand erntet?

Ñames

Als wir den bezeichneten Wanderweg dann wieder erreicht hatten, wo er den Barranco de la Negra quert und wieder aufstiegen, kamen wir dann auch an die Abzweigung, die unter dem Dorf entlangführt. Und weil alles so gut gegangen war, stach uns wohl der Hafer und wir gingen den unteren Weg, was dann dazu führte, dass wir den Weg bis fast nach Arguayoda gehen mussten, den Buba weiter oben beschrieben hat. Für diese Vorwitzigkeit wurden wir dann schließlich mit eineinhalb Kilometer Asphaltstraße zum Schluss bestraft, um wieder zu unserem Auto zu kommen. So richtig ein kurzer Sonntagsspaziergang war's dann am Ende nicht mehr. Unser Tamagotchi zeigte 6 km ... aber schön war es doch. :ausheck :mrgreen:
Auf La Gomera sind die Wege lang und umwegig. (Janosch)Bild
Aber schön! (woga) :wink
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Beitragvon Buba am Di 27. Dez 2011, 23:38

Schön, dass Ihr Euch den Barranco de la Negra für Euren "Sonntagsspaziergang" ausgesucht habt, :freu
auch wenn sich dieser etwas anders als geplant entwickelt hat. :ausheck

:lupe Soeben habe ich mit der Hilfe von Google Earth versucht, den von Euch "entdeckten" Weg zu finden, aber als der Satellit sein Foto geknipst hat, lag die Schlucht offenbar gerade zu einem großen Teil im Schatten! :menno

Aber ich kann mir denken, wo Ihr den "Hauptweg" verlassen habt. Wenn ich mich recht erinnere, läuft man, wenn man La Manteca hinter sich gelassen hat, auf einem steilen Zickzack-Camino bergab, und in einer scharfen Rechtskehre kann man auch geradeaus weiterlaufen, also den Weg nach links verlassen. Diese Stelle habe ich oben im Text mit "Wir ignorieren einen schmaleren, nach links abzweigenden Camino..." gemeint.
Ist dort nicht etwas unterhalb eine kleine zugemauerte Höhle mit einer Tür? :gruebel

Jedenfalls wissen wir jetzt dank Eurer Hilfe, dass man auf diesem Weg auch irgendwann und irgendwie auf den markierten Wanderweg GR 132 stößt... :freu

¡Muchas gracias! :blumen :knuffel
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Beitragvon woga am Di 27. Dez 2011, 23:59

Buba hat geschrieben:Ist dort nicht etwas unterhalb eine kleine zugemauerte Höhle mit einer Tür? :gruebel

Eine sichere Erinnerung habe habe ich nicht daran, aber es gab da ja mehrere Höhlen, unter anderem eine, über der noch ein Haus etwas waghalsig stand.

Buba hat geschrieben:Jedenfalls wissen wir jetzt dank Eurer Hilfe, dass man auf diesem Weg auch irgendwann und irgendwie auf den markierten Wanderweg GR 132 stößt...

... so wie letztlich alle Wege, wenn man sich genug Mühe gibt :ausheck :lach
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