Lee hat geschrieben:Damit gehst man aber das Risiko ein, dass sich die mittlerweile etwas ausufernde Bebauung in Meeresnähe fortsetzt. Im Moment scheint mir das noch alles OK zu sein(obwohl es mir dort eigentlich schon zu dicht besiedelt ist), aber irgendwann wird man einen Punkt erreichen, wo es kippt und das Valle seinen Charme verliert - und den holt man sich dann nicht so leicht zurück. Ein größerer Hafen bedeutet mehr Touries, mehr Betonburgen etc.
Der Ausbau der Küstenregionen ist klar Folge eines politischen Willens. Den Ausbau von Infrastruktur zurückzuhalten, damit Entwicklungen, die dadurch begünstigt würden, nicht eintreten, ist doch irgendwie so ähnlich, als würde man einem Kind Fernsehen und Computer verbieten, damit es nicht sieht, wie schlimm die Welt sein kann.
Klar ist bei der Bebauung der Küstenregion auch viel Korruption im Spiel. Aber dann muss man doch gegen diese vorgehen und nicht die Menschen ihrer Möglichkeiten berauben. Finde ich.
Lee hat geschrieben:Weltreise? Also wir konnten locker an einem(langen) Tag von HH nach Gomera kommen und auch zurück. Bei der Distanz kann man nicht mehr erwarten, finde ich.
Ihr hattet ja auch kein Auto dabei. Komm mal auf den Gedanken (Du wohnst in Playa Santiago) mit Deinem Auto zu Ikea zum Einkaufen zu fahren. Das machst Du nicht oft!
Lee hat geschrieben:Und: Schiffe sind die reinsten Abgasbomben und werden leider bisher unter den Umweltfrevlern komplett unterschätzt. Die verheizten Schweröle sind richtig fies, deshalb fällt die Umweltbilanz eines Hafen nicht automatisch so gut aus wie man denkt.
Naja, im Vergleich zum Laster, der von San Sebastián 2000 Höhenmeter überwindet... Die MTU-Maschinen im Benchijigua Express schlürfen übrigens Diesel.
Garak, ich bin Arzt und, äh … (Dr. Julian Subatoi Bashir)