Der erste Protestschritt kommt von der Asociación La Merica de Valle Gran Rey.
Letzten Mittwoch übergab der Nachbarschaftsverein im Cabildo einen Antrag, der Erklärungen und Informationen über die Kanalisation des Barrancos Valle Gran Rey verlangt.
Das Projekt beeinhaltet u.a. den Barranco ab La Pista bis ans Meer von 55-70m auf 15m zu kanalisieren, dies erinnert an die Katastrofen aus ähnlichen Gründen in Tenerife oder Madeira.
Der Bericht über den Umwelteingriff ( informe de impacto medioambiental) zeigt Ungereimheiten auf und verschweigt die möglichen Folgen der Verengung, die die "normale" Funktion der Ablagerungen in der Bucht von Valle Gran Rey regelt und so noch mehr die aktuelle Situation verschlimmert.
Alle implizierten Administrationen ( Rathaus Valle Gran Rey, Cabildo La Gomera und Umweltministerium) geben grünes Licht für ein Projekt, dass gegen Gesetze (z.B. Ley 19/2003, que en su Directriz 112 3.b) verstösst, das u.a sagt: "es wird jegliche Kanalisation , "Füllung" und Installationen für Sportanlagen, Parks, Gärten in Barrancos vermieden... ". Im PGO ( Plan general de urbanismo) von Valle Gran Rey steht: " In Barrancos werden keine Installationen oder Arbeiten genehmigt, die den natürlichen Verlauf des Wassers stören, umleiten oder unterbrechen."
Die Asociación verlangt eine Offenlegung des gesamtem Projekts mit allen Facetten und Information für die Bürger von Valle Gran Rey, damit sie ihre Meinung dazu äussern können, gleichzeitig werden alle Politiker der Gemeinde aufgefordert, ihren Standpunkt zur Kanalisation des Barrancos zu veröffentlichen.
