Der Mirador de Taraqué liegt ziemlich genau im Mittelpunkt der Insel. Auf dem Weg von Sebastián Richtung Valle Gran Rey fährt man vorbei am Richtung Hermigua führenden Abzweig (Cruce de la Zarcita) und kurz danach in einer scharfen Rechtskurve unter eine neue Holzbrücke hindurch. Etwa 200 Meter danach befindet sich auf der linken Seite der ausgeschilderte Parkplatz des Mirador de Tajaqué, von dem ein Treppenweg hinauf zum etwa 30 Meter entfernten Aussichtspunkt führt. Von dort hat man einen tollen Ausblick Richtung Süden und auf den oft wolkenumkränzten Teide.
Schräg gegenüber (von San Sebastián kommend also auf der rechten Seite der Carretera) befindet sich eine kleine Parkbucht. Hier beginnt, leicht zu übersehen, ein schmaler, gemütlicher Pfad, der uns auf den bewaldeten Berggrat führt. Rechts und links können wir durch die Baumheide hindurch die beiden Inselhälften unter uns mehr erahnen als wirklich erkennen. Am Wegesrand riesiger Löwenzahn und andere Nebelwald-Botanik.
Schon nach etwa fünf Minuten überqueren wir auf einer neuen, aus Holz errichteten Fußgängerbrücke die Carretera.
Nach weiteren vielleicht 2 Minuten gibt der Wald rechts des Weges erstmals einen fantastischen Blick frei auf den unter uns liegenden Roque Agando.
Nach weiteren 3 Minuten ist das Ziel unserer Kurzwanderung erreicht. An einem Hinweisschild für Wanderer, das uns mitteilt, dass unser Pfad als RG 131 hinunter zu den Roques führt, wenden wir uns nach rechts einer Lichtung zu.
Und der Ausblick von dort ist wirklich der absolute Hammer! Auch Gomera-Routiniers, denen keiner der ausgeschilderten Miradores an den Carreteras unbekannt ist, werden hier ins Schwärmen geraten!
Leider hatten wir (Christoph, Iris, Frau Buba und ich) nicht das tollste Fotografierwetter. Vielleicht hat ja bald mal ein eGomera-Forist wettermäßig mehr Glück und kann diese kleine Fotoserie mit sonnigen Fotos ergänzen...



Wenn man nicht nur aussteigt und guckt, sondern eine Miniwanderung dabei ist, dann lohnt sich's









Tolle Fotos, Wild West!