Wie kommt man da hin? Wenn man den weiten Weg vom Hafen San Sebastián über die neue Straße hinauf nach La Lomada genommen hat und sich durch La Gallada und an den Bauruinen vor und an der Playa de Avalo vorbeigekämpft hat, den letzten Anstieg auf der schmalen, aber geteerten Straße bewäligt hat, hört die Asphaltstraße abrupt auf und gibt ind der Wegbiegung den Blick auf unser Ziel frei.
Von hier ab schlängelt sich eine Schotterpiste ohne große Höhenunterschiede, aber mit spektakurären Blicken an der Steilwand entlang, bis der Fahrweg vor einem Poller endgültig endet. Es lohnt sich, schon diesen Weg zu Fuß zu gehen.
So tropisch - türkisfarben sieht man das Meer selten auf La Gomera. Dass es hier so ist, liegt daran, dass der Meeresboden hier hell ist und nicht aus schwarzer Lava besteht.
Kurz vor dem Poller kann man dann auch den Anlegesteg sehen, der in überraschend ruhigem Wasser liegt, dafür, dass wir uns an der Ostseite der Insel ohne Schutz nach Norden befinden. Über diesen Anleger beginnt und beendet die Virgen de Guadelupe ihre alle fünf Jahre stattfindende Reise über die Insel. Im Jahr 2013 kann das nun wieder wie gewohnt geschehen.
Nirgendwo auf la Gomera ist man dem Teide näher als hier.
Die Ermita selbst ist wirklich schön und sensibel renoviert worden. Von den ehemaligen Hütten sieht man nichts mehr. Auch die sonst üblichen Rohrgestänge für Sonnenschutz, die andere Ermitas auch nach den Fiestas verunzieren, fehlen hier. Einzig zwei Solarpanels, die allerdings ganz unauffällig integriert wurden, sind als Tribut an die neue Zeit erkennbar.
...den wer will schon noch mit der Hand bimmeln?
Eine so weitläufige unbesiedelte Bucht mit flachem, ruhigen Wasser ist für La Gomera einmalig. Schön das sie unter Schutz gestellt wurde.
...mit einer Strandflora, die es meines Wissens sonst nur noch an der Playa del Inglés gibt.
Selbst der Wassertank (Keine Fiesta ohne Wasser)
ist erhalten geblieben und nicht etwa durch Plastikfolie ersetzt worden.Als wir an den Strand kamen, dachten wir zunächst: "Oh, diese Gomeros! So schnell schon?" Aber bei näherem Herantreten war erkennbar, das es sich bei dem ganzen Müll um Strandgut handelte, das angeschwemmt worden war. Ein Leid, das alle Strände ertragen müssen, die nach Norden hin offen sind. So stammen die Geschenke wohl nicht alle von der Nachbarinsel
Hier wäre wohl ein Betätigungsfeld für eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe macht, die Puntallana auch weiterhin und tatsächlich zu beschützen.


Vielen Dank, woga, für Deine so schöne und informative Beschreibung dieses wirklich einzigartigen Ortes. Ich finde, dass Du mit Deiner kleinen Reportage die besondere Stimmung der Puntallana sehr gut getroffen hast.


macht wohl einen Besuch lohnenswert.


. Besonders die traumhafte Bucht lädt zum Träumen ein.