La Playa - Von La Calera aus

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Beitragvon lenamar am Mo 20. Feb 2012, 23:09

Also bisher scheint der Bau komplett leer.
Momentan wohl absolut preisverdaechtig fuer "der haesslichste Neubau" der letzten 10 Jahre.
Komisch auch, dass es momentan schwierig sein soll, eine Unterkunft zu finden.
Ich habe gar nicht das Gefuehl, dass soviele Leute rumlaufen.
Vielleicht starten ja 90% vor 9 Uhr in die Berge und liegen um 21 Uhr im Bett - faellt mir aber doch irgendwie schwer zu glauben.

lg lenamar
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Beitragvon mojorojo am Di 21. Feb 2012, 19:23

José de Nada hat geschrieben:Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Neubau mehr oder weniger fertig ist, aber komplett leer steht und nichts damit passiert? Das darf ja wohl nicht wahr sein!

Aber in Playa gibt es doch ganze "Straßenzüge", die unten seit Jahren leerstehen... se alquila, se vende....
und den Ort "verschönern". Also wohl "ganz normal"... und insofern: Doch, das darf wahr sein, ist bestimmt ganz legal, gegen kein Gesetz wurde verstoßen, schon gar nicht gegen die Grundrechenarten unserer Wirtschaftsweise.

Denn da entscheidet nun mal nicht der sachliche Bedarf, wo was gebaut wird, sondern ob sich ein "Investor" (sprich Bank, sprich Finanzkapital) davon überzeugen lässt, dass hier eine ausreichende Verzinsung mit hinreichender Sicherheit drin ist - dann gibts Kredit, dann wird gebaut. Von wegen "Korruption" oder so... alles ganz sachgerecht!

Wenn das dann nicht doch nicht so klappt mit dem losschlagen an finanzkräftige Mieter/Käufer, wird - hinterher - jedem klar: War ne "Immobilienblase"! Und die hat dann evtl. weitreichender Folgen, als dass bloß mal ein Haus leersteht, obwohl es vielleicht machen gäbe, der dort gerne einziehen würde, wenn er es sich bloß leisten könnte, wo das Trumm nun schon mal steht...

Umgekehrt, wo vorn vorneherein klar ist, dass hier keine Verzinsung drin ist - z.B. bei irgendwelchen Armutsgestalten in Südamerika oder so, die keine Miete ranschaffen geschweige denn kaufen können, wird erst garnicht gebaut. Die können in ihren Favelas in ihren instabilen Hütten auf die nächste Schlammlavine oder das nächste Erbeben warten...

In der Marktwirtschaft gehört das nunmal dazu. :grrr
"Von allem Notwendigen" las der Bisam. "Aber das ist ja ganz falsch. Mein Buch handelt ja von 'von allem Unnötigen'!
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Beitragvon lenamar am Di 28. Feb 2012, 20:54

mojorojo hat geschrieben:
José de Nada hat geschrieben:Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Neubau mehr oder weniger fertig ist, aber komplett leer steht und nichts damit passiert? Das darf ja wohl nicht wahr sein!


Denn da entscheidet nun mal nicht der sachliche Bedarf, wo was gebaut wird, sondern ob sich ein "Investor" (sprich Bank, sprich Finanzkapital) davon überzeugen lässt, dass hier eine ausreichende Verzinsung mit hinreichender Sicherheit drin ist - dann gibts Kredit, dann wird gebaut. Von wegen "Korruption" oder so... alles ganz sachgerecht!

Wenn das dann nicht doch nicht so klappt mit dem losschlagen an finanzkräftige Mieter/Käufer, wird - hinterher - jedem klar: War ne "Immobilienblase"! Und die hat dann evtl. weitreichender Folgen, als dass bloß mal ein Haus leersteht, obwohl es vielleicht machen gäbe, der dort gerne einziehen würde, wenn er es sich bloß leisten könnte, wo das Trumm nun schon mal steht...

In der Marktwirtschaft gehört das nunmal dazu. :grrr


Ja, so läuft das wohl. Aber gut/richtig muß man das ja wohl nicht finden, oder?

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Beitragvon mojorojo am Do 1. Mär 2012, 01:11

lenamar hat geschrieben:
mojorojo hat geschrieben:In der Marktwirtschaft gehört das nunmal dazu. :grrr

Ja, so läuft das wohl. Aber gut/richtig muß man das ja wohl nicht finden, oder?
lg lenamar


???

Nein, dass muss und soll man gewiss nicht gut und richtig finden.
Und eigentlich wollte ich nun gerade drauf raus, dass man es hier mit - einer von vielen - unangenehmen Folgen
der gültigen Grundrechenarten der Marktwirtschaft zu tun hat - und dass man, wenn einem diese Folgen nicht
passen, sich wohl mal mit der Marktwirtschaft, die sie hervorbringt, selbst befassen, sprich anlegen muss.

Woher also das Missverständnis? Weil Hinweis auf Marktwirtschaft = Hinweis auf praktisch nicht änderbare
Sachzwänge = Aufforderung, sich mit ihren Folgen abzufinden? So wars grad nicht gemeint.
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Beitragvon lenamar am Fr 2. Mär 2012, 00:59

mojorojo hat geschrieben:Also wohl "ganz normal"... und insofern: Doch, das darf wahr sein, ist bestimmt ganz legal, gegen kein Gesetz wurde verstoßen, schon gar nicht gegen die Grundrechenarten unserer Wirtschaftsweise.

In der Marktwirtschaft gehört das nunmal dazu. :grrr


Sorry, diese Passagen ließen mich denken, daß Du das evtl. mit etwas abgebrühtem Zynismus betrachten könntest.
Wie wenn der BWL-Student schreibt: das sind nun mal die Kosten der Freiheit oder so ähnlich.

Aber war wohl eher sarkastisch als zynisch gemeint.
Ist wirklich ein unglaublich dezplaziert-unpassendes Ding da.
Seit wann ist es denn nun fertig?
Ob es schon zu verrotten beginnt, bevor es überhaupt bezogen wird?

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Beitragvon herbi am Mi 14. Mär 2012, 23:30

[quote="mojorojoAber in Playa gibt es doch ganze "Straßenzüge", die unten seit Jahren leerstehen... se alquila, se vende....
und den Ort "verschönern". Also wohl "ganz normal"... und insofern: Doch, das darf wahr sein, ist bestimmt ganz legal, gegen kein Gesetz wurde verstoßen, schon gar nicht gegen die Grundrechenarten unserer Wirtschaftsweise.

Die schreckliche Wahrheit der spanischen Bauordnung ist leider:!!Neubauten an Straßen mit nur einem Fußweg davor,dürfen im Erdgeschoß nur gewerblich genutzt werden.Daher die unsäglich vielen leerstehenden Ladenlokale in engen Straßen im Valle. :kopfschuettel :herbi :herbi :herbi
Besser is das!!(Werner)Ach was(Loriot)Sagen Sie nichts(Loriot)
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Beitragvon schwarzwaldmädel am Do 15. Mär 2012, 14:50

"Beim Kauf von einem dieser inovativ geplanten Appartments gibt es 14% Rabbat. Dies hängt in dicken Lettern vor der Fassade. und dies, wenn ich mich recht erinnere eigendlich seit dem sie die Fassade gestrichen haben, mit dieser Farbe, die einen tief in die anale Phase zurückwirft. Ich schlage als Namen vor: Casa 14% . Der geschätzte Gastronom von gegenüber war der Meinung, das der Erbauer an Sich pleite ist, und das Ding ansich der Bank gehört. Er war der Meinung, das sich deswegen niemand um den Verkauf kümmert. Verkaufs- oder Vermietungsinteresse scheint z.Z. nicht zu bestehen." [quote][/quote]

Mir hat irgendjemand erzählt, dass dem Gebäude eine Baugenehmigung fehlt. Man braucht, heißt es, zwei: eine vom Ayuntamiento und eine vom Medio Ambiente, der Umweltbehörde. Und diese zweite liegt wohl nicht vor. Darum heißt es, meiden potentielle Käufer das Gebäude wie der Teufel das Weihwasser.... Ist zwar nur ein Gerücht, aber angesichts der Tatsache, dass wohl beim Aushub der Baugrube unvorhergesehenermaßen eine Süßwasserquelle aufgetaucht ist, die dann versiegelt werden musste (?), nicht GANZ unwahrscheinlich. An den grünen See in der Baugrube kann ich mich noch gut erinnern und auch daran, dass die Arbeiten daraufhin erstmal zum Erliegen kamen.

Was die anale Phase angeht: Ich finde die Farbe an sich zwar auch nicht toll, aber der Klotz ist auf diese Weise viel unauffälliger in der Landschaft, als wenn er weiß wäre.
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