Hmmmmh...der Artikel heißt ja: Die Olsenbande
und die treibt sich auch auf La Gomera herum, das ist Fakt. Ich würde da die kleinen Spitzen gegen die Gomeros nicht so auf die Waagschale legen, sondern eher als Aufforderung verstehen, sich zu interessieren.
Dass Olsens
die Großgrundbesitzer des massentouristisch erschließbaren Inselsüdens sind, ist ja wohl unbestreitbar. Und wer weiß, was die dort vor haben? Welche, wie auch immer organisierte Presse von La Gomera kümmert sich darum, Licht da hinein zu bringen? Ist der Hafenausbau von Playa Santiago tatsächlich der "Wunsch der Bürger"? Ist es, wie in Flächennutzungsplänen ausgewiesen, der Wunsch der Bürger, die Gebiete um Playa Santiago herum für den
Massentourismus 
zu erschließen? Oder sind das alles Pläne aus dem Hauptquartier in der Fred Olsengate 2 in Oslo, weit weg von Bürgerbeteiligung? Hat die Autorin nicht Recht, wenn sie schreibt,
"Der Name Olsen taucht in La Gomeras Medien nur in den Fahrplänen der Fähren auf"?
Offen gestanden geht das den Spiegel im fernen Deutschland ja alles ziemlich wenig an. Wir haben ja genug Merkwürdigkeiten im eigenen Land, über die wir uns aufregen können, aber es scheint eine Redakteurin zu geben, die gern etwas Licht in das Treiben der
Olsenbande bringen möchte, zumal Anette Sofie sich mit dem Dorf "Pueblo Don Thomas", das ausgerechnet den Namen ihres Großvaters trägt, ja heftig verspekuliert hat und man sorge haben muss, dass auf Dauer ein Türmmerhaufen zurückbleibt.
