La Gomera - Menschen, Mythen, Märchenwälder

Termine von Sendungen über La Gomera und die Kanaren.

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Beitragvon eGomero am Do 12. Mai 2011, 15:43

Im Herzen La Gomeras liegt ein magischer und immergrüner, uralter Nebelwald. Feuchte Moosteppiche überziehen die Stämme der hier vorherrschenden Lorbeerbäume, von deren Ästen meterlange Flechten herabhängen. Efeugewächse, Farne, seltene Kräuter und Palmen sind weitere typische Pflanzen im einzigen erhaltenen Urwald Europas.

Dokumentarfilm, 2005

Samstag, 14.5.2011, 18.00 - 18.45 Uhr, Phoenix
Samstag, 21.5.2011, 8.15 - 9.00 Uhr, Phoenix
In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige. (Karl Kraus)
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Beitragvon plattland am Do 26. Mai 2011, 18:53

Die wievielte Wiederholung?
Na ja, is ja auch egal. Hauptsache die Finca Argayall hat einen großen Sendeanteil bekommen.
( Ein Schelm wer böses dabei denkt! ) :hai
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung
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Beitragvon Lee am Fr 27. Mai 2011, 00:02

Das ist eh ein schwächerer Bericht. Zuviel Eso und Hippie Gedöns, zu wenig La Gomera. Zuviel La Gomera aus der Valletourietrommlerhippieaussteigersicht. :ausheck

Nirgendwo auf der Insel ist La Gomera (heute) weniger La Gomera als im Valle Gran Rey.
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Beitragvon Fritzlore am Fr 27. Mai 2011, 09:00

Ich sehe das genauso lee.
Aber die ganzen Vallefans hier sind da sicher anderer Meinung. Stimmt's?
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Beitragvon J.I. am Sa 28. Mai 2011, 14:30

:hervorlug Si Lee, auch wenn ich mit meinen Beiden bisher immer im VGR genächtigt habe, so hast du mit deiner Aussage für mich schon recht !!
______Bild ..... doch, was rede ich immer noch von den Sterblichen ?
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Beitragvon mojorojo am Sa 28. Mai 2011, 18:40

Lee hat geschrieben:Nirgendwo auf der Insel ist La Gomera (heute) weniger La Gomera als im Valle Gran Rey.

Jaa.... stimmt wohl. Aber das ist mir inzwischen egal. VGR ist eben VGR, so geworden. Klar, hat was von seinem Zauber verloren... für mich irgendwann zwischen 1998 und 2002 oder so, stark beginnend mit der Teerpiste zwischen Playa und Puntilla oder so. Aber ist doch immer noch ein guter Ort, um sich für eine Weile einzunisten. Bekannte taugliche Infrasturktur! Viel gut essen!!! Sogar Buchhandel mit Büchern! Und die Yaya-Bar! Als Basislager also nicht schlecht. Und: man kann sich doch von dort aus das ganze gomerischere Rest-Gomera mit Auto und wandernd erschließen! Man muss ja nicht jeden Tag im Valle auf dem Balkon verdämmern...

Klar: Basislager könnte man vielleicht auch anderswo haben. Aber irgendwie hat es für mich einen besonderen Witz, immer wieder an den gleichen Ort zu fahren. Nach 2 Tagen ist es ein wenig so wie nie weggewesen, man fällt in seine Gomera-Routine, umschalten auf Erholung funktioniert unmittelbar. Deshalb bleibe ich VRG treu. Ich finds ja auch gut -

Ja, auch trotz "Märchenwäldern" wie diesem:
Borbalan 2007 - eher weniger Platanos am Straßenrand

(Gomera verde, hahaha ... dies allerdings hat sich nun bis heute ja kaum verändert... wird sicher auch bald ein Mythos!)
"Von allem Notwendigen" las der Bisam. "Aber das ist ja ganz falsch. Mein Buch handelt ja von 'von allem Unnötigen'!
Aber der Zauberer lachte nur.
Tove Jansson: Eine drollige Gesellschaft. Würzburg 1992, S. 138
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Beitragvon Pequena am So 29. Mai 2011, 11:58

Dort wird aktuell schwer aufgeräumt!! :ja
Bild

Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich.
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Beitragvon irmimel am So 29. Mai 2011, 13:06

"Aber irgendwie hat es für mich einen besonderen Witz, immer wieder an den gleichen Ort zu fahren. Nach 2 Tagen ist es ein wenig so wie nie weggewesen, man fällt in seine Gomera-Routine, umschalten auf Erholung funktioniert unmittelbar. Deshalb bleibe ich VRG treu. Ich finds ja auch gut -"

:ja :ja :ja

MfG
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Beitragvon Lee am Mo 30. Mai 2011, 21:15

Etwas erlebtes zum Thema:

An einem Abend wurden wir Augen-und Ohrenzeugen der "Klassischen" Parrandamusik bei Maria. Ein paar mehr oder oder weniger ältere Herren musizierten, relativ dezent elektrisch verstärkt draußen vor der Bar vor einem geneigten Publikum. Wir fanden die Darbietung recht nett, gut es war kein Jobim, de Lucia oder Getz(Ist ja auch eine andere Baustelle) unter ihnen und sie saßen auch irgendwie etwas unlocker auf ihren Stühlen und zeigten wenig Regung beim Musizieren, aber uns hat es gefallen. Ein paar Tage später unterhielt ich mich mit einer Vallekennerin über ihre Musik und sie konnte nicht ganz nachvollziehen was mir daran gefallen hatte. Sie meinte, die Musiker würden musikalisch kaum miteinander kommunizieren, es wäre keine Interaktion in ihrer Musik. Außerdem würden sie fast jeden Abend die gleichen Stücke spielen. Parranda wäre anders, vor allem lebhafter.

Ein paar Tage später fuhren wir weiter nach El Hierro. Am ersten Abend gingen wir an unserem Standort in Las Puntas in einen schlichten Kiosco. Das Lokal erinnert mehr an ein in die Jahre gekommenes Clubheim als an ein Restaurant, aber es gibt hier lecker und günstig eine große Fischauswahl und echtes kanarisches Ambiente. Dieser Kiosco hatte uns schon in unserem ersten Urlaub gefallen. Auf einem Tisch lagen schon damals immer diverse Instrumente herum, aber damals waren wir wohl an den falschen Tagen dort. Dieses Mal hatten wir mehr Glück. Wir hatten kaum bestellt als sich ein etwa 70 Jähriger eine der Gitarren griff und etwas Flamenco zum besten gab. Kurz darauf trudelte ein anderer Senior ähnlichen Alters ein und schnappte sich die 12- saitige. Nun änderte sich die Musik und es wurden Herrenisch/Kanarische Volkslieder angestimmt. Dabei riefen sie immer wieder den Namen eines am Tresen stehenden Mannes bis der sich endlich zu ihnen gesellte und den Vokalpart übernahm. Er war nicht der beste Sänger und mußte sich immer etwas in die Stücke hereinkämpfen, aber wenn er erst einmal drin war, war er wirklich grandios und außerdem ein großer Sympath. Dann kamen ein Blinder und seine Frau dazu. Der Blinde schnappte sich auch gleich ein Saiteninstrument und legte los als wenn nichts wäre, seine Frau übernahm eine der Vokalstimmen. Sie spielten sich daraufhin mit wachsender Begeisterung durch viele Stücke. Immer wieder mit Call and Response-artigem Gesangsstil bei dem Einer einen Satz singt und der Andere ihm dann antwortet. Die Texte müssen teilweise improvisiert und voller Anspielungen gewesen sein - das konnte man zumindest dem Gejohle der anderen Anwesenden entnehmen. Nach fast jedem Stück tauschten sie munter die Instrumente und es gesellten sich auch noch andere Sänger dazu. Jeder konnte mitmachen, niemand mußte perfekt sein, jeder durfte sich verspielen, denn sie spielten einfach nur zum Spaß und nur für sich selbst, nicht für die Touris.

Schon nach wenigen Stücken fielen mir die Anmerkungen der Vallekennerin ein und ich wußte genau was sie meinte. Claro, so hört sich wirklich lebendige kanarische Volksmusik an! Dagegen waren die Jungs bei Maria, obwohl gute Musiker, die reinsten Langweiler.

Wir erlebten die Jungs im Kisco dann noch einmal ein paar Abende später in veränderter Besetzung. Es war wieder sehr gut und sie wiederholten kaum ein Stück!

Solch Abende wird man natürlich auch auf La Gomera erleben können, aber es passt, finde ich, irgendwie...
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Beitragvon irmimel am Mo 30. Mai 2011, 22:44

Kann mich dem nur anschließen. Große Qualität haben die arrangierten Darbietungen, meiner Meinung nach, auch nicht.
Letztes Jahr im Herbst gaben sie dort Gipsy Kings Gassenhauer zum besten gegeben.
Im Seglerlook-gewandete Mitfünfziger schwangen das Yachthafenkapy und den Camcorder. Jau. Jau. Is irgendwie nicht mehr - Maria was mal war. Wat solls setz ich mich drüben auf Mäuerchen - mit Dorada vons Supermarkt und guck mir den Schrecken vons Ferne an.
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