Mystisches rankt sich um diesen Berg, das kommt wohl auch davon, dass er nicht leicht von Nahem zu erleben ist. Einladend winkt der breite flache Gipfel. Dafür gibt es zwei Gründe: Es braucht Mut und Gleichgewicht, ihn zu erklimmen. Eigentlich nicht so schlimm, keine gefährliche Kletterei, man braucht nur manchmal die Hände zum Abstützen. Es gibt aber ein kurzes Stück Weg, wo man zu beiden Seiten
einen herrlichen Blick in die Tiefe hat. Der Weg ist zwar breit, aber wenn der Wind von der Seite weht...Der Blick auf Erquito lässt aber alle Angst verfliegen
Oben angekommen empfängt besonders im Frühjahr die Fortaleza mit all ihrer Blütenpracht...
...und man könnte immer nur sitzen und schauen. Der Blick reicht weit und wenn das Wetter passt lassen die Wolken Vorhänge aus schimmernder Seide auf und zu wehen. Dort oben begegneten wir einem "Althippi" mit Schäferhund, der den Eindruck erweckte, dass er oft dort oben sitzt und genießt. Er erzählte uns, dass es noch einen zweiten Weg auf die Fortaleza von Süden her gäbe, aber den haben wir noch nicht gesucht.
Beim Abstieg lernt man den zweiten Grund kennen, warum die Fortaleza nicht überlaufen ist. Hinauf können die Hände gut helfen, hinab nicht.
La Fortaleza, wir kommen wieder!



Danke schön für Ansichten, die ich noch nie genossen habe.


Wie breit ist denn die heikle Stelle beim Abstiegsweg?
muss ich mal messen 
