Die GPS Navigation ist eigentlich ein eigenes weites Feld. Hier deshalb nur einige gerätebezogene Anmerkungen.
Unter Sicherheitsaspekten wird die GPS gestützte Standortbestimmung in Zukunft immer mehr die Trillepfeife ergänzen, denn zahlriche Mobiltelefone haben bereits ein GPS Modul eingebaut. So kann man denn, sofern ein Mobilfunknetz erreichbar ist, die genaue Position eines Unglücksfalles im an die Rettungsleitstelle weitergeben. Da es sich dabei nur um Zahlenwerte handelt, lassen sich auch Sprachbarrieren überwinden. Für die Orientierung im Gelände eignen sich aber andere Geräte gerade auch auf La Gomera besser, weil es dabei vor allem auch auf die Empfangseigenschaften in Barrancos und unter Bäumen ankommt.
Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema habe ich mich für die Standortbestimmung und Routenführung für ein Gerät von Garmin, das eTrex Vista HCx entschieden. Damit haben wir bei einem ersten dreiwöchigen Test gute Erfahrungen gemacht. Das ist zwar das teuerste der eTrex HC Serie, enthält aber neben dem obligatorischen GPS Empfänger einen GPS unabhängigen elektronischen Kompass, einen barometrischen Höhenmesser und die Möglichkeit, Tracks und Routen auf auswechselbaren Speicherkarten zu speichern. Darüber hinaus lassen sich topografische Karten laden, die sich auf einem Farbdisplay anzeigen lassen. Diese kosten aber zusätzliches Geld.
Wenn man es unter Sicherheitsaspekten betrachtet, merkt man schnell, dass GPS deutlich mehr Einarbeitung als eine Trillerpfeife benötigt und dass man gewisse Eigenheiten der GPS Funksignale kennen und interpretieren lernen muss. Wenn man dies beherrscht, lassen sich Wege in unsicherem Gelände allerdings leichter finden und vor allem läßt sich ein einmal gegangener Weg wieder wieder zurückverfolgen (hier ist das Gerät Rotkäppchens Erbsen gegenüber im Vorteil). Allein diese Funktionen lassen sich aber auch mit preisgünstigeren Geräten aus der eTrex Serie bewerkstelligen.

