Die Rückreise von Teneriffa lief etwas anders ab, als die Hinreise von Bremen, weil Ryanair dort kein eigenes Terminal für sich hat. Schon mehr als 1 Stunde vor Abflug bildete sich eine ungeordnete Schlange vor dem Gate. Wir hatten uns die 4 EUR fürs Priority Boarding gegönnt, aber wie das funktionieren sollte, war keineswegs klar. Allerdings versteckte sich das Ryanair Personal nicht hinter dem Tresen, sondern, sie versuchten, ein wenig Ordnung herzustellen. Eine halbe Stunde nerviges Herumstehen ließ sich aber nicht vermeiden. Dann ging alles ganz schnell! Der Flieger kam, die Priority Schlange wurde schon am Schalter vorbei kurz vor den Rüssel geschickt und nachdem der letzte gerade die Maschine verlassen hatte, ging es sofort in den Flieger. Das Boarden dauerte dann nur 15 Minuten. Allerdings war die Maschine nicht voll. Ein Steward dirigierte sehr nett, aber offensiv die Leute je nach Anzahl Zusammenreisender auf die Plätze, sodass oft ein Platz frei blieb. (Hintergrund war, dass die Passagiere gleichmäßig verteilt werden mussten, um die Maschine nicht kopflastig zu machen, wenn alle sich nach vorn setzen. Deswegen wurden dort auch 3 Reihen frei gehalten).
Der Flug verlief wieder pünktlich und problemlos. Der Jetstream bescherte uns sogar eine halbe Stunde Verfrühung

was bei geplanter Ankunft 22:30 ganz angenehm war. In Bremen angekommen dann wieder eine Besonderheit: Ich bin noch bei keinem anderen Flug so weit zu Fuss über das Rollfeld gelaufen, wie hier. Gut, dass es nicht regnete.
Ich finde die Bezeichnung Billigflieger für Ryanair angemessen und man kriegt, was man bezahlt hat.
Auch unsere CabinMax Rucksäcke haben sich bewährt. Alles dran, was man braucht und geringes Eigengewicht. (In Teneriffa wurde übrigens weder Gewicht noch Abmessungen kontrolliert)
