. Er ist sehr engagiert, fühlt sich irgendwie als Gomero, was ich auch verstehen kann, denn schließlich hat er nicht nur einen Großteil seines bisherigen Lebens, sondern auch fast sein gesamtes Arbeitsleben in Gomera verbracht, und das natürlich, das setze ich mal voraus, weil er die Insel liebt! -- Trotzdem ist er in den Augen der "richtigen" Gomeros" keiner von ihnen und bei aller Liebe zur Insel und seinen Menschen geht er bisweilen schon irgendwie rücksichtslos vor.Versteht mich nicht falsch, Geschäfstleute sind eben manchmal "rücksichtslos", aber auf einer so kleinen Insel kennt immer irgendwer irgendjemanden, der mal darunter leiden musste, und wenn es dann mal die Möglichkeit gibt, es jemandem heimzuzahlen, geht das immer leichter, wenn man selbst oder Leute die man kennt, wegen einer bestimmten Person schlechter dastehen (oder dies glauben...).
Ich habe mich bei diversen Gelegenheiten im Laufe der Jahre einige Male kurz (über belangloses Zeug) mit Thomas Müller unterhalten und natürlich ebenfalls mitbekommen, dass fast jeder irgendeine Meinung zu ihm hat. Und da fiel mir halt auf, dass die nicht immer gut ist. Persönlich war er nett, aber die Argumente seiner "Gegner" konnte ich auch gut verstehen!
Ich werde jedenfalls das Gefühl nicht los, dass die Sache mit dem Castillo auch auf persönlichen Ressentiments beruht.
Grüße, Escaldon


