Regisseur Spike Lee.
"Buffalo soldiers" waren Regimenter von "farbigen" Amerikanern (Afro-Amerikaner, Latino-abstammend, und bunt woher auch immer), in der Regel kommandiert von europäisch abstammenden Amerikanern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Buffalo_Soldier
Ein Batallion von "Buffalo Soldiers" gerät in der Toskana in die Bredouille, nicht zuletzt weil ein weißer Artillerieoffizier die Koordinaten des farbigen Unteroffiziers nicht ernst nimmt. Ein Teil der Truppe, der nicht vom "friendly Fire" und auch nicht vom feindlichen Feuer erwischt wird, gelangt in ein toskanisches Dorf. Welches gespalten ist durch die Zugehörigen zu den Fascisti und den Partisanen.
Ein kleiner Junge, Angelo, und der antike Kopf der "Primavera" einer von den Faschisten gesprengten Brücke sind im einst und jetzt wichtige Protagonisten: dann nämlich, als ein farbiger Postbeamter einen weißen Kunden mit einer Luger erschießt. Als ein deutscher Gelehrter den Millionenwert des Kopfes der "Primavera" bestätigt (sie lag in einer Tüte in der Wohnung des Postbeamten) und ein Reporter, der nix zu verlieren hat, recherchiert.
Der Film hat Brüche. Mir sind drei Themen im Auge:
a) die Rolle der Farbigen in der amerikanischen Armee
b) die Rolle von italienischen Menschen
c) das Gewirr, wenn a und b - gleich mit welchen Zuschreibungen - zusammentrifft.
Neben Brutalität hat der Film auch poetische Szenen.
Ein Zitat: "Safety is the greatest risk of all, ´cause safety leaves no room for miracles." Miraculöse Momente gibt es auch...
