Bitte Erfahrungsberichte zu Wanderwegen...

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Beitragvon mojorojo am So 15. Nov 2009, 20:33

Sería muy agradecido wenn mir jemand etwas Aktuelles sagen könnte zum Zustand

- des Wanderwegs zuwischen
Arure (Emita) und Alojera (erste Hälfte bis zur Straße, im Rother 35, Goldmann (heisst der so?) 12) sagen?
Es ist schon etwas her, dass ich da gegangen bin. Der Goldmann Wanderführer von 2005 berichtete von Wegabbrüchen. Deshalb habe ich mir das im letzten Jahr gar nicht vorgenommen. (Beim Fotógrafo ist genau diese vom Goldmann Ausgabe weiterhin zu kaufen - fand ich schon im letzten Jahr eigentlich zu unaktuell für einen Wanderführer - gibt es keine neue Auflage?) Der Rother 2009 vermeldet aber nichts dazu. Ist der Weg also (wieder) gut passierbar?

- wie sieht es aus von da ab (Straße) durch den Barranco de Guarañet nach Taguluche (Ermita)? (Im Rother 35, als gestrichelte Variante).
Ist da mal in letzter Zeit mal jemand gegangen? Stehen z.B. genug Steinmännchen, damit ich den Weg auch wiederfinden kann? Ein wüster, toller barranco!

- und noch eine: "Leche-Pfad" - also Goldmann 6, Rother 28, gestrichelte Variante. Rother sagt zur umgekehrten Richtung, also Abstieg von der Degollada de los Buyes: Sehr schwieriger Abstieg, der nicht mehr empfohlen werden kann. Bin vor Jahren mal Raufgegangen, da schien mir die Schwierigkeit v.a. in der Orientierung zu sein, obwohl damals auch ausreichen Steinmännchen da waren. Irgendwann gab es dann gleich zu Anfang einen Wegabbruch. Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?

Also wenn jemand was weiss.. .würde meine Wochenplanung total beflügeln!



- Dabei kommt mir noch eine Frage: Kümmert sich eigentlich irgendwer "offiziell" um die Erhaltung dieser Wege? .... Weil, als ich damals kurz nach Anfang des Aufstiegs auf dem Leche-Pfad wegen des Abbruchs umgekehrt bin, und dann nach Aufstieg über den Kirchpfad an der Degollada de los Bueyes vorbeikam: Was machen eigentlich Leute, die dem Wanderführer folgend da runtergehen und dann, kurz vor Ziel, merken, dass der Weg weg ist und sie entweder umkehren oder ihren Hals riskieren können. Sollte da oben dann nicht ein Warnhinweis sein... vielleicht ist ja inzwischen einer da, oder vielleicht ist der Weg ja auch wieder passierbar? Wer weiss wer weiss.
"Von allem Notwendigen" las der Bisam. "Aber das ist ja ganz falsch. Mein Buch handelt ja von 'von allem Unnötigen'!
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Beitragvon woga am So 15. Nov 2009, 22:51

mojorojo hat geschrieben:Sería muy agradecido wenn mir jemand etwas Aktuelles sagen könnte zum Zustand

- des Wanderwegs zuwischen
Arure (Emita) und Alojera (erste Hälfte bis zur Straße, im Rother 35, Goldmann (heisst der so?) 12) sagen?
Es ist schon etwas her, dass ich da gegangen bin. Der Goldmann Wanderführer von 2005 berichtete von Wegabbrüchen. Deshalb habe ich mir das im letzten Jahr gar nicht vorgenommen. (Beim Fotógrafo ist genau diese vom Goldmann Ausgabe weiterhin zu kaufen - fand ich schon im letzten Jahr eigentlich zu unaktuell für einen Wanderführer - gibt es keine neue Auflage?) Der Rother 2009 vermeldet aber nichts dazu. Ist der Weg also (wieder) gut passierbar?

- wie sieht es aus von da ab (Straße) durch den Barranco de Guarañet nach Taguluche (Ermita)? (Im Rother 35, als gestrichelte Variante).
Ist da mal in letzter Zeit mal jemand gegangen? Stehen z.B. genug Steinmännchen, damit ich den Weg auch wiederfinden kann? Ein wüster, toller barranco!

- und noch eine: "Leche-Pfad" - also Goldmann 6, Rother 28, gestrichelte Variante. Rother sagt zur umgekehrten Richtung, also Abstieg von der Degollada de los Buyes: Sehr schwieriger Abstieg, der nicht mehr empfohlen werden kann. Bin vor Jahren mal Raufgegangen, da schien mir die Schwierigkeit v.a. in der Orientierung zu sein, obwohl damals auch ausreichen Steinmännchen da waren. Irgendwann gab es dann gleich zu Anfang einen Wegabbruch. Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?

Also wenn jemand was weiss.. .würde meine Wochenplanung total beflügeln!


Gute Fragen, die Du da aufgeworfen hast, mojorojo! (gute Fragen erkennt man daran, dass sie schwer zu beantworten sind, sagt, meine Tochter) :ausheck Leider bin ich noch keinen Der Wege gegangen und kann dazu nichts beitragen :achselzuck

mojorojo hat geschrieben:- Dabei kommt mir noch eine Frage: Kümmert sich eigentlich irgendwer "offiziell" um die Erhaltung dieser Wege? .... Weil, als ich damals kurz nach Anfang des Aufstiegs auf dem Leche-Pfad wegen des Abbruchs umgekehrt bin, und dann nach Aufstieg über den Kirchpfad an der Degollada de los Bueyes vorbeikam: Was machen eigentlich Leute, die dem Wanderführer folgend da runtergehen und dann, kurz vor Ziel, merken, dass der Weg weg ist und sie entweder umkehren oder ihren Hals riskieren können. Sollte da oben dann nicht ein Warnhinweis sein... vielleicht ist ja inzwischen einer da, oder vielleicht ist der Weg ja auch wieder passierbar? Wer weiss wer weiss.

Ich glaube, ein wenig kennst Du Dich ja auch aus auf La Gomera. Von daher ist es ja wohl eher eine rethorische Frage, oder? :wink
Es fasziniert mich immer wieder zu sehen, wie an einigen Stellen Geländer gebaut werden, Wege saniert werden, die dann unvermittelt abbrechen. Wege bergauf gerade noch passierbar sind, aber bergab lebensgefährlich sind. Ob etwas instand gesetzt wird hängt wohl eher davon ab, für welches Projekt es gerade Geld gibt, von wem und für wen. Eine inselweite Koordination ist da nicht ersichtlich. Die ist wohl auch wegen der Zuständigkeiten schwer herstellbar.

Auch die Wanderführer werden von einzelnen Leuten gemacht, die ja auch nicht jedes Jahr jeden Weg gehen können. Dehalb freue ich mich über jede Information, die jemand hier mitteilt. Ich würde mich riesig freuen (und ich kenn' da noch andere :ausheck ), wenn Du die eine oder andere Frage für Dich und für uns klären würdest, indem Du darüber berichtest, wenn Du Lust dazu hast :freu
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Beitragvon Pequena am Mo 16. Nov 2009, 09:12

:muetze Hallo mojorojo. Ich hoffe, mein kleiner Wanderbericht nach Taguluche hat dir geholfen (siehe Arure-Taguluche-Arure). Das war von diesem Jahr Mai. Nächsten Mai steht Alojera auf der Liste.
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Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich.
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Beitragvon Hinterbichl am Di 17. Nov 2009, 01:02

Hallo mojorojo, eine kurze Rückmeldung zum Leche-Pfad:

Ich bin ihn sicherlich schon über zehnmal gegangen, jedesmal im Abstieg, aber muss (trotz alpiner Erfahrung) an etlichen Stellen immer wieder sehr aufpassen, den unmarkierten und mitunter schmalen Weiterweg nicht zu verfehlen, insbesondere im mittleren Drittel. Denn viele der Steinmännchen sind sehr klein und im felsigen Gelände sind Pfadspuren ohnehin kaum vorhanden – da ist das Orientierungsvermögen stark gefordert…

Ich bin die Tour letztesmal im vergangenen April gegangen; bei der Passage unweit eines Bachlaufes kurz vor dem Abstiegsende ist der Weg immer noch abgebrochen – hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vonnöten (worauf im übrigen der Rother-Führer in der 1.Auflage 1997 grundsätzlich hinweist).

Nach meiner Erinnerung sind zwar in den letzten Jahren keine gravierenden Wegabbrüche hinzugekommen, aber jene Passage kann schon ziemlich heikel werden, weshalb der Leche-Pfad bestimmt nichts für jedermann/jederfrau ist.
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Re: Bitte Erfahrungsberichte zu Wanderwegen... Bookmark auf diese Seite bei Mr. Wong setzen Bookmark auf diese Seite bei Linkarena setzen Bookmark auf diese Seite bei Del.icio.us setzen Bookmark auf diese Seite bei Google setzen Bookmark auf diese Seite bei Digg setzen Bookmark auf diese Seite bei Yahoo setzen Bookmark auf diese Seite bei Technorati setzen Bookmark auf diese Seite bei Yigg setzen Diese Seite bei Facebook empfehlen

Beitragvon mojorojo am Di 17. Nov 2009, 20:48

Gut, das ist ja schon mal was, danke! Ich werde dann mal berichten.
Es sieht ja so aus, als wenn die nächsten Tage gute Wetter-Voraussetzungen zum Laufen bieten.
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Beitragvon mojorojo am So 29. Nov 2009, 21:25

Also "Lechepfad" (Rother 28: "sehr schwierige Abstiegsroute ... die nicht mehr empfohlen werden kann"):
gegangen am 28.11.2009, als Aufstiegsaltenative zum "Kirchpfad".

Erstmal eine Kurzinfo

Zunächst die gute Nachricht: der Weg ist adäquat - das heißt: sehr gut - markiert worden.
Markierungen

Rote Punkte entlang des gesamten Wegs - da hat jemand einen großen Farbeimer dabeigehabt! Die Markierungen sehen noch recht frisch aus. Daraufhin bin ich los.

Im ersten Teil sehr schlechter Wegzustand. Hier nagt die Erosion. Drei kleinere Wegabbrüche ließen mich zuerst denken: Lechepfad - una leche! :menno :menno

Nachdem man einen Barrancogrund gequert hat, wird die Sache doch deutlich besser.

Summe: Ein schwieriger, aber toller Weg, bis zum Schluss abwechlungsreich und spannend. Schön ist insbesondere, dass die Felsen hier ganz besonders viel mit z.T. farbigen Flechten bewachsen sind. Empfehlungen will ich nicht geben. Aber für Leute, die sich auf Ihren Beinen sicher fühlen, bestimmt nicht unmöglich.

Schade eigentlich, dass der Weg offenbar (wie viele) verkommt. Wenn man nur an einigen Stellen reparieren würde....

Als Abstieg hätte ich es schon wieder nicht mehr machen wollen. Viele unangenehm steile, sehr geröllige Stellen.
Ich hatte auch den Eindruck, dass die Markierungen den Aufstieg bevorzugen: Beim Rückblick sieht man stets weniger Markierungen als in Aufstiegsrichtung.
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Beitragvon woga am So 29. Nov 2009, 22:40

:blumen Danke, mojorojo! Das Wegstück auf dem Bild sieht ja ganz brauchbar aus. :freu
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