Ein paar Stichworte zur Geschichte der Fährverbindung Valle Gran Rey - Playa Santiago - San Sebastián - Los Cristianos:Die Begann mit Gründung der Garajonay Exprés S.L., die 2002 ihren Betrieb aufnahm. Im Aufsichts(Verwaltungs)?rat: Estebán Bethencourt, gleichzeitig Bürgermeister Valle Gran Rey (CC) und Abgeordneter im kanarischen Parlament. Laut BOE wurde die Firma in den Jahren 2003 und 2004 mit je 2.353.795 EUR subventioniert.
Im November 2007 wurden die Subventionen eingestellt.
Garajonay Exprés kündigte die Einstellung der Verbindung zum 15. Mai 2008 an.
Am 22.7.08 putschte die PSOE in Valle Gran Rey, wie zuvor auch in San Sebastián. Damit waren alle an der Linie liegenden Gemeinden, wie auch das Cabildo PSOE regiert. Damit gelang es offensichtlich, gegen den Willen der kanarischen Regierung (Paulino Rivero, CC) eine neue Linie zu installieren.
Garajonay Exprés beteiligte sich am weiteren Verfahren nicht und wurde 2010 liquidiert. Estebán Bethencourt schied am 14.1.2010 aus dem Aufsichtsrat aus.
In der Folge wurde sehr deutlich, dass die Harmonie in der CC nicht mehr stimmte. Estebán Bethencourt wechselte zur PP und zog im Mai 2011 zusammen mit den Abtrünnigen der PSOE, SocialistasxGomera wieder in das Rathaus als Concejal für Tourismus ein.
SocialistasxGomera spürten ziemlich schnell, wie hart der Wind wehen kann, wenn man versucht mutig, aber
allein eine offene ehrenwerte Politik zu machen: Barrancoverengung, Ausschluss vom Programa de Desarrollo Rural Sostenible, Mobiltelefonversorgung ...
Valle Gran Rey ist die einzige Gemeinde, die von der Fährverbindung wirklich profitiert und sie ist von "Abtrünnigen" (aus der Sicht der Mächtigen) regiert. Alle anderen sind PSOE oder CC (und haben mit dem Einen oder Anderen ein Hühnchen zu rupfen). Darüber hinaus ist "Subventionen einsparen gerade" Mainstream und ohne Subventionen ist diese Linie nicht betreibbar.
Ihr braucht viel, viel Glück!
