Armut in Spanien

Tenerife, El Hierro, La Palma, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote.

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Beitragvon La rana am Sa 17. Dez 2011, 00:53

Um die 10 Millionen Spanier (22,5% der Gesamtbevölkerung) leben in relativer Armut mit ca 500.- Euro im Monat und ca 2 Millionen Personen in Armut (severa) mit 300.- Euro im Monat.
¡¡¡Pa´delante!!!

¡genial!
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Beitragvon Mafalda am Sa 17. Dez 2011, 01:47

Das ist DAS Ende der Skala, ein Viertel mas o menos zusammengenommen. Um das Bild vollständig zu machen fehlt das andere.
5% mit 60% des Vermögens?
"Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann."
Francis Picabia, französischer Schriftsteller, Maler und Grafiker (22.1.1879 - 30.11.1953)
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Beitragvon Fritzlore am Sa 17. Dez 2011, 09:06

Wahrscheinlich weniger Leute mit mehr!
Und das internationale Kapital arbeitet dran: die Schere geht immer weiter auseinander!
Die geben erst Ruhe, wenn wir alle Verhältnisse haben wie in Bangladesh.
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Beitragvon lenamar am So 5. Feb 2012, 01:26

La rana hat geschrieben:Um die 10 Millionen Spanier (22,5% der Gesamtbevölkerung) leben in relativer Armut mit ca 500.- Euro im Monat .


Hm, die wohnen dann aber bei Mama oder unter der Brücke?
Kann mir absolut nicht vorstellen, wie 500 Euro für Miete, Krankenkasse und Unterhalt reichen sollen.
M.W. ist auf den Kanaren manches etwas günstiger (wg. Sondersteuerzone), aber auf dem Festland/den Balearen sind die Lebenshaltungskosten doch nicht niedriger als in D.

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Beitragvon Fritzlore am So 5. Feb 2012, 10:00

lenamar:

geh mal nur von einer Familie mit 2 Kindern aus. Also 4 Personen. Mama versorgt die Kinder, geht nebenher ein paar Stunden putzen oder was weiß ich.
Papa hat einen ganz normalen Job. Also jetzt mal nicht Arzt oder Rechtsanwalt.
Da haben sicher die wenigsten mehr als 500 Euro pro Nase, in diesem Fall also 2000 Euro, im Monat nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben.
Und zwar in Deutschland genauso wie in Spanien!
Und welche alleinerziehende Mutter, welches Rentnerpaar, welche Harz4-Familie, welcher Studentenhaushalt kommt auf solche Summen?
Doch kaum einer!

Neueste Zahlen aus Dortmund zu diesem Thema:hier leben 23 Prozent (in Worten dreuindzwanzig!) der Dortmunder Gesamtbevölkerung unter dieser
magischen Grenze.

Man muß also nicht unter der Brücke schlafen, aber man muß sich schon ganz schön nach der Decke strecken, um das auszuhalten.
Da hilft nur: genauestens aufschreiben und jeden einzelnen Cent zweimal umdrehen, bevor man ihn ausgibt.
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Beitragvon Fritzlore am So 5. Feb 2012, 10:03

.....übrigns: herzlich willkommen hier in unserem Forum,lenemar! :welcome
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Beitragvon lenamar am So 5. Feb 2012, 13:18

Okay, bei einem Mehrpersonenhaushalt verteilt sich das natürlich etwas.
Bei einem "normalen" Job (Vollzeit) mit Hausfrauenehe (KV Familienversicherung) und Kindergeld müßte doch aber trotzdem eigentlich mehr "rumkommen"?
2000 Euro für 4 Personen ist mehr als 500 für einen Ein-Personen-Haushalt, trotzdem natürlich zuwenig.

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Beitragvon Fritzlore am So 5. Feb 2012, 13:27

Müßte. Tut es in der Regel aber nicht.
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Beitragvon bine am So 5. Feb 2012, 16:31

Viele meiner KollegInnen sind "Aufstocker", d.h. trotz eines 40-Stunden Vertrages, Nacht-und Feiertagszuschlages müssen sie noch zum Amt......Und es sind alle gut ausgebildet, größtenteils sogar mit FS,FHS,HS-ausbildung.FA sind garantiert alle!!!!!Es arbeiten also keine unqualifizierten und ohne Schulabschluß!!!!!!!!
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Beitragvon lenamar am So 5. Feb 2012, 21:29

bine hat geschrieben:Viele meiner KollegInnen sind "Aufstocker", d.h. trotz eines 40-Stunden Vertrages, Nacht-und Feiertagszuschlages müssen sie noch zum Amt......Und es sind alle gut ausgebildet, größtenteils sogar mit FS,FHS,HS-ausbildung.FA sind garantiert alle!!!!!Es arbeiten also keine unqualifizierten und ohne Schulabschluß!!!!!!!!


Das ist wirklich deprimierend, Aufstocker trotz Ausbildung, Schichtdienst und Vollzeit - schlimmer als es mir bewußt war.
Ich kenne nun promovierte Geisteswissenschaftler, die auch Aufstocker machen müssen - aber eben, weil sie keinen "richtigen" Job haben.
Grausliche Zustände jedenfalls....

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