In Teamwork haben Frau Buba und ich versucht, das Kapitel "Gomera" zu übersetzen und mussten es natürlich um einige Abschnitte kürzen.
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THE CANARY ISLANDS
6. Kapitel: Gomera
Das Land jenseits des Wassers hatte auf mich mit geradezu magischer Anziehungskraft gewirkt. Diese Insel musste ich unbedingt besuchen!
Während zweier langer Aufenthalte in Los Cristianos war ich ständig den Verlockungen der Insel La Gomera, die nur 20 Meilen entfernt lag, ausgesetzt gewesen. Einmal wöchentlich hatte ich ein kleines Schiff mit Arbeitern für die Tomatenfelder Teneriffas von La Gomera herüberkommen sehen. Einer von ihnen war sogar mit seiner ganzen Familie und Gänsen und Hühnern gekommen. [...]
Als ich mich Anfang März 1966 endlich entschloss, nach La Gomera überzusetzen, kam in der Nacht vor der geplanten Abfahrt ein Sturm auf, der sich erst nach einigen Tagen beruhigte, während derer die makronenförmige Silhouette am Horizont auf mich wirkte wie Avalon und Cythera und auch ebenso unerreichbar erschien. Zieht eine so hohe Erwartung nicht meistens eine herbe Enttäuschung nach sich?
Mittlerweile hat mich der Postdampfer schon dreimal nach Gomera gebracht, aber für mich ist der Zauber der Insel noch immer ungebrochen!
Ich kannte zuvor bereits die Hafenstadt San Sebastián an der baskischen Küste, die im Sommer zur Haupstadt Spaniens wird, und mir war klar, dass San Sebastián de La Gomera damit außer dem Namen und dem Meer wenig zu tun haben konnte. Eine seltsame Gemeinsamkeit der beiden Orte stellte ich allerdings überrascht fest: Beide besitzen auf einem Hügel über ihrer Hafenbucht eine riesige Christusfigur.
Das ausgesprochen ruhige und friedliche San Sebastián, die Inselhauptstadt La Gomeras, schickt so viele Emigranten nach Teneriffa und noch weiter hinaus in die Welt! Es ist überraschend eben gelegen, so flach wie Arrecife und um einiges flacher als Puerto Rosario. Und obwohl Gomeras höchster Punkt, der Alto Garajonay, niedriger ist als jene der anderen Inseln, die beiden östlichsten ausgenommen, ist das Terrain der Insel La Gomera für Verkehrsverbindungen das allerschwierigste. Die zackigen Bergkämme, die den Blick aus dem Barranco von San Sebastián versperren, wirken bereits furchterregend, bevor man schließlich begreift, dass diese bei jeder Art von Reise irgendwohin auf der Insel auf Wegen überwunden werden müssen.
Wollte man bis vor kurzem an einen andern Ort der Insel gelangen, fuhr man mit dem Boot bis zu der dem Reiseziel nächstgelegen Anlegestelle, und dann ging es auf Maultierpfaden weiter ins Inselinnere.
Heute führt eine Art Straße im Zickzack um den Norden der Insel herum, aber Manolo mit dem grünen Morris [Manolo with the Morrre-e-e-esss verde], der Miguel mit seinem Maultier abgelöst hat, braucht vier Stunden, um die 40 Meilen nach Valle Gran Rey zurückzulegen. Luftlinie sind es nur 22 Meilen.
Im Inselsüden sind die für die Insel so wichtigen Fischerdörfer Playa Santiago und La Rajita, die mit dem Rest der Insel nur über schrecklich dreckige Pfade verbunden sind, für alle Alltagsgeschäfte noch auf den Seeweg angewiesen.
Sowohl die Geschichte als auch die aktuellen Interessen La Gomeras sind durch die Schroffheit und Zerklüftetheit der Insel geprägt. So die Entwicklung der einzigartigen Pfeifsprache und auch das Überleben primitiver Lebensformen wie in Chipude. Gemessen an ihrer Größe hat La Gomera sicherlich die wechselvollste Geschichte der kanarischen Inseln aufzuweisen.
[Nun geht der Autor ausführlich auf etwa vier Seiten auf die Geschehnisse Ende des 15. Jahrhunderts ein, auf den Mord an Hernán Peraza, auf die furchtbare Rache seiner Witwe Beatriz de Bobadilla und natürlich auf den Inselaufenthalt von Christopher Columbus vor dessen Entdeckungsreise nach Amerika. Und in Abgrenzung zu den üblichen Spekulationen, es habe ein Techtelmechtel zwischen Beatriz und Christopher gegeben, vertritt er die Meinung, dafür sei die soziale Kluft zwischen den beiden wohl zu groß gewesen.]
Letztlich war der berühmte Italiener [gemeint ist Columbus] nur ein europäischer Besucher in einer gerade erst eroberten Kolonie. Selbst in der heutigen Zeit, in der die Gomeros ganz normale Spanier sind und das Postdampfschiff fahrplanmäßig dreimal pro Woche anlegt, fällt ein Fremder sofort in den stillen Straßen San Sebastiáns auf, die immer noch den Plänen eines späteren Italieners, des königlichen Ingenieurs Leonardo Tottiani, folgen. Die gemütlich wirkenden Besitzer von ungefähr einem Dutzend Läden, die alle das gleiche Warensortiment anbieten, von den Produkten von Heinz and Liebig bis zu großen Eisenpfannen zum Rösten von Gofio, haben alle Zeit der Welt, Sie auszufragen und sich mit Ihnen über die anderen Fremden auf der Insel zu unterhalten.
So wurde mir immer wieder von einer englischen Familie erzählt, die öfters in ihrer Yacht von Teneriffa zu ihrem an der Küste gelegenen Anwesen herüber gesegelt kam, das sie in der Nähe des Valle Gran Rey gekauft hatte. Und ich fühlte mich freundschaftlich verbunden mit zwei Frauen aus Berlin, die Land kaufen wollten und zu der Zeit außer mir die einzigen fremden Besucher waren.
[...]
Wie bereits geschrieben, Playa Santiago oder La Rajita erreicht man am besten auf dem Seeweg. Als ich mich auf der Suche nach einem Boot nach Playa Santiago befand, war ich hocherfreut, einen alten Freund wiederzuerkennen: den Skipper, mit dem ich vor einigen Wochen meine fehlgeschlagene Reise nach La Gomera geplant hatte, mit jener Falua [=Barkasse], die ich öfters bei ihren wöchentlichen Überfahrten in Los Cristianos gesehen hatte.
Er brachte mich bei ruhiger See, ungefähr im Abstand von 300 Yards vor der Küste entlang, nach Playa Santiago, vorbei an nackten Felsen und Landzungen, die lediglich von einem Barranco unterbrochen wurden, der ausreichend tief war, um etwas Landwirtschaft an seiner Öffnung zum Meer hin zu erlauben. Dort stand ein hübsches weißes Haus mit gewölbter Loggia zwischen den Bananen.
Playa Santiago ist größer als fast alle kanarischen Fischerdörfer, denn es gibt dort nicht nur Arbeit durch eine Fischkonservenfabrik, sondern auch durch ein riesiges landwirtschaftliches Anwesen, die Agrupación Norvega. Hier zieht man als Fremder nicht so viele neugierige Blicke auf sich, da die Leute trotz der Abgeschiedenheit des Ortes an Fremde gewohnt sind. Der Manager des Anwesens ist Holländer, und der norwegische Besitzer, Thomas Olsen von der Fred-Olsen-Linie, lebt viele Monate des Jahres mit seinen Kindern und Enkeln in einem großzügigen „chalet“ in den Hügeln. Von dort kommt er ab und zu mit seinem Jeep ins Dorf gefahren, um seine Alltagseinkäufe zu tätigen.
Sie leben ein weitgehend autarkes Leben dort oben, und das geht auch nicht anders. Ich selbst hatte nach weniger als 24 Stunden schon genug von der Ruhe in Playa Santiago, obwohl ich in der shop-cum-fonda [Laden mit Kneipe], in der ich ein Zimmer für 20 Peseten bezog, einen Mann der Guardia Civil kennenlernte, der in Cabo Higuer an der französischen Grenze stationiert gewesen war und alle meine dortigen Freunde kannte.
Ich genoss das Schwimmen draußen vor dem steinigen Strand, denn es war heiß im Barranco, in dem Playa Santiago liegt, so wie es überall auf der Insel heiß ist, wenn die Sonne scheint und kein Wind geht. Im Gegensatz zum Süden von Teneriffa ist es im Süden La Gomeras relativ windstill. Das mag an den schützenden Bergrücken liegen, die sich von den Küsten hinauf zum Hochland um die Berge Fortaleza und Garajonay herum erstrecken. Der Inselsüden wird manchmal sogar, in Unterscheidung zum stürmischeren Norden, La Calma genannt.
Playa Santiago ist eigentlich nur ein Dorfteil von dem 8 Meilen im Inland gelegenen Alajeró, wo, obwohl kleiner, das Rathaus (ayuntamiento) liegt. Man kann es mit Mogán im Westen von Gran Canaria und Garafia im Norden von La Palma vergleichen, die als die abgelegensten Verwaltungszentren der Kanaren gelten.
Der junge Mann am Lenkrad eines staubigen LKWs kam rumpelnd vor der fonda zum Stehen und erzählte mir, dass er 4 Stunden von Valle Gran Rey unterwegs gewesen sei, welches nur 10 Meilen entfernt liegt. Manche der dunklen Pisten, auf denen solche Fahrzeuge verkehren, führen durch faszinierende, wenn auch die Knochen durchschüttelnde Landschaften. Es gibt jetzt sogar eine Piste von Playa Santiago Richtung Norden durch die herrlichen Montes del Cedro mit ihren Lorbeerbäumen, der riesigen Baumheide und ihren immer sprudelnden Quellen. Aber um in den Inselnorden zu gelangen, ist eher eine Fahrt mit dem Boot nach San Sebastián ratsam, um von dort in einem Minibus aus der Stadt hinaus auf der Hauptstraße Richtung Westen zu fahren. [...]
Fünfzehn Meilen von Vallehermoso, hinter einer Gebirgskette und weit unten in einem tiefen Barranco in La Gomeras abgelegenem Westen, liegt etwa ein halbes Dutzend kleiner Weiler, die gemeinsam unter dem Namen Valle Gran Rey bekannt sind.
Zwei dieser kleinen Dörfer liegen an der flachen, aber felsigen Küste, die einige landschaftliche Besonderheiten aufweist. Vom Norden zum Süden gibt es zunächst die Playa del Inglés, einen schönen Strand, der manchmal (abhängig von Wind und Strömungen) sandig ist, und wo, so erzählt man, einst englische Piraten geankert haben sollen; eine kleine, natürliche, Charco de la Condesa genannte Bucht; einen weiteren, steinigen Strand mit einem kleinen Hotel; eine größere Badebucht mit Namen Charco del Conde; und vor der Küste die Baja del Secreto, Ort des konspirativen Treffens des Häuptlings Hapalupa. Taleinwärts verengt sich der Barranco schnell zwischen den steilen Felshängen. Dank ihrer geschützten Lage gibt es an der Küste des Valle Gran Rey nur wenig Wind, außer an der exponiert liegenden Playa del Inglés.
Abseits des Meeres herrschen subtropische Verhältnisse. Ich selbst wohnte nicht in einem Hotel am Strand, sondern in einer kleinen fonda in La Calera, dem zentralen Dorf des Tales ungefähr eine halbe Meile landeinwärts. Jeden Morgen stieg ich hinauf auf die azotea und pflückte mir eine reife Papaya von dem Baum hinter meinem Haus. Während die Besitzerin der fonda die Frucht für mich zubereitete, sie schälte, in Scheiben schnitt und mit Zucker bestreute, begann ich das Frühstück mit Brot und Kaffee.
Mein Tisch stand unter einem Sonnendach, um mich von der heißen Morgensonne zu schützen, und ich blickte über die Bananenplantagen und die wehenden Palmen zum blauen Meer hinunter und staunte darüber, dass es wirklich Anfang April war - und 1966. Denn drei Malzeiten und ein Zimmer in diesem irdischen Paradies kosteten nur 9 Schilling pro Tag! Ich schreibe dies nur, weil mich Conchita, für die ich großen Respekt und Zuneigung empfinde, bat, ihr weitere Gäste zu schicken.
In den milden Abendstunden versammelte sich eine kleine Gruppe in der „Straße“, die allerdings für jeden Straßenverkehr viel zu eng und holprig war. Hier lauschte ich gemeinsam mit einem weiteren Gast des Hauses, einem Regierungsbeauftragten aus Santa Cruz de Tenerife, einigen Nachbarn und dem pensionierten Dorflehrer den Nachrichten, die undeutlich knisternd aus einer unermesslich weit entfernten Welt zu uns aus dem Radio kamen. Anschließend diskutierten wir die letzten Ereignisse in Sachen Erforschung des Weltalls oder die neuesten Entwicklungen in Vietnam. [...]
Der pensionierte Dorflehrer unserer abendlichen Treffen kam aus Valencia, und während seiner 33 Jahre im Valle Gran Rey war es ihm nicht gelungen, ein einziges Wort in der gomerischen Pfeifspache el silbo zu verstehen. Aber er berichtete an einem Abend folgende Begebenheit:
Eines Nachts, es war zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit im Valle Gran Rey, versetzte eine Anzahl von geheimnisvollen Lichtern, die sich anscheinend ziellos an den steilen und zerklüfteten Berghängen des südlichen Barrancoausgangs bewegten, die Bewohner von La Calera in Angst. Hatte eine Gruppe von Menschen in der Dunkelheit den Weg verloren und lief nun in ihr Verderben? In dieser ernsten Situation wäre überall sonst eine Suchmannschaft zusammengerufen worden. Aber hier erbrachten ein paar Pfiffe die Lösung, dass die Lichter zu einer Gruppe von Leuten gehörten auf der Suche nach einem Ziegenkitz, das für eine Fiesta am nächsten Tag geschlachtet werden sollte.
Ich habe ihn nie gefragt, wo die suchenden Leute auf dem Berg herkamen, aber es würde mich nicht überraschen, wenn sie aus Chipude kamen, dem Dorf in den Bergen hinter dem Valle Gran Rey. Obwohl es oft als das "typischste" Dorf La Gomeras, wenn nicht sogar der Kanarischen Inseln, bezeichnet wird, wird es nicht oft besucht. Für einen Touristen ist es schwierig, Chipude während eines kurzen, durch zwei Postschiffe begrenzten Inselbesuchs zu erreichen. Sogar der normale Gomero spricht von Chipude in einer seltsamen Mischung von Verachtung und Ehrfurcht, ähnlich wie im 18. Jahrhundert die Lowlander in Schottland über die Highlander. Ein junger Mann neben mir am Strand des Valle Gran Rey erzählte, dass die Einwohner von Chipude vor vierzig Jahren wirklich Wilde gewesen seien und dazu fähig, Eindringlinge mit Steinen zu vertreiben. "Pero hoy día están en el siglo veinte" ("Aber heute sind sie im 20. Jahrhundert") meinte er schließlich mit Nachdruck.
Unsere abendliche Versammlung hatte mehr Verständnis für die Bewohner von Chipude, denn einer der Nachbarn besaß dort oben, wo er Cousins hatte, einen Weinberg. Eines Tages mussten seine Vorräte wieder aufgefüllt werden, und er lud mich ein, gemeinsam mit ihm, seinem Bruder und ihren jeweiligen Töchtern hochzufahren.
Es war ohne Frage der typischste kanarische Tag, den ich je verbracht habe. Wir fuhren hoch nach Arure, wo wir nach rechts den steinigen Maultierpfad verließen, der bis vor kurzem die einzige Möglichkeit darstellte, Chipude zu erreichen. Als wir bis zur Gegend der Baumheide aufgestiegen waren, bogen wir in die neue Straße ein, die einige Meilen an den Berghängen entlangführte. Das erste Dorf, das wir erreichten, El Cercado, war fast so groß wie das 2 Meilen weiter gelegene Chipude selbst. Und als wir dort ankamen, merkte ich schnell, das der Vergleich mit den schottischen Highlanders nicht so verkehrt war.
Die Leute dort waren nett, aber erbärmlich arm. Ihre seltsamen und früher beargwöhnten Eigenarten waren Ergebnis der Isolation, durch die alte Bräuche bewahrt und die Übernahme von Neuem verhindert worden waren. [...]
Nach dem Essen, als wir zur Bodega gehen wollten, um den Wein, der ja Grund unseres Besuchs war, zu holen, fielen meine Augen auf einen runden Stein, ungefähr zwei Fuß im Durchmesser, mit einer kleinen Vertiefung in der Mitte. Dies hätte gut eine der Handmühlen der Guanchen sein können aus dem Archäologischen Museum in Santa Cruz. Aber diese hier war noch bis vor drei Jahren täglich in Gebrauch gewesen, bis es durch die neue Straße einfacher geworden war, Gofio von der Gofiomühle in der Stadt zu besorgen. [...]
Als wir von Chipude heimfuhren, hatten wir das Glück, einen Schafhirten zu sehen, der eine astia trug, eine kräftige Stange von ungefähr 8 Fuß Länge. Er war so nett, mir zu zeigen, wie er sich mit Hilfe der astia bergab schwingen konnte. Diese Methode, die noch aus der Zeit vor der Eroberung stammte, hatte sich aufgrund der schwierigen Geländebedingungen auf La Gomera entwickelt.
Wir hielten noch einmal in El Cercado an. Denn es ist hier und nicht direkt in Chipude, dass die Frauen aus fünf Familien noch in demselben Stil töpfern, wie wir es in kanarischen Museen gesehen hatten. Der Ton, den sie ohne Töpferscheibe nur mit den Händen formen, kommt ganz aus der Nähe. Aber der rote Ocker, mit dem vor dem Brennen glasiert wird, muss von der Nähe des Garajonay geholt werde, denn es gibt ihn sonst nirgends auf der Insel. Alle zehn produzierten Stücke, jedes für einen speziellen Gebrauch bestimmt, tragen Bezeichnungen aus der Guanchensprache, die auf einigen der kanarischen Inseln gleich zu sein scheinen. Vier dieser Gefäße für Milch, Wasser, Gofio und Feigen lagen sorgsam verpackt in meinem Rucksack, als ich traurig mit dem Schiff von La Gomera abfuhr.
Nachtrag für die 2. Auflage (1972):
Gomera hat sich 5 Jahre nach dem Verfassen dieses Berichts wenig verändert. Die Bevölkerung wandert weiterhin nach Teneriffa ab, wo sich die Entwicklung der gesamten Provinz konzentriert. Aber in naher Zukunft sollten die gomeros Arbeit auf ihrer eigenen Insel finden. Die größten Planungen betreffen San Sebastián selbst, obwohl es dort so windig ist. Während meiner letzten Aufenthalte dort wurde mir klar, warum Columbus und die frühen Seefahrer diesen Hafen so rege nutzten. Er liegt so exponiert, dass man anscheinend nie mit einer Flaute rechnen musste.
Die friedliche Ruhe im Valle Gran Rey wird in Zukunft von 2 Seiten bedroht sein. Neben den allgegenwärtigen Spekulanten besteht die Gefahr der Invasion von einer ganz anderen Seite. Auf allen Inseln habe ich nicht mit einem einzigen Hippie oder einem Mitglied der „beat generation“ gesprochen, der mir nicht in geheimnistuerischer Art und Weise mitteilte, dass der richtige Ort zum nächsten Überwintern "the west of La Gomera“ sei.



